Bundesagentur für Arbeit (BA) veröffentlicht Monatsbericht

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Themenseite: Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv

„Jahreszeitliche Gründe“ seien dafür verantwortlich, dass sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,6 Prozentpunkte auf sieben Prozent erhöht habe. Dieser Anstieg sei jedoch geringer ausgefallen als im Vorjahr, erläuterte BA-Chef Frank-Jürgen Weise anlässlich des Monatsberichts Januar 2015.

Die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden im Vergleich zum Vorjahr in der Immobilienbranche.

Ebenso verhält es sich in der Zeitarbeit. Zwar waren im November 2014 mit 800.400 Zeitarbeitnehmern 8.400 Personen weniger in der Branche beschäftigt als noch im Oktober, verglichen mit dem Vorjahr zählte die BA ein Plus von 21.000 Beschäftigten. Das entspricht einem Wachstum um 2,7 Prozent.

Personalaufbau in der Immobilienbranche

Zahlenmäßig am stärksten wuchsen die Immobilienbranchen (+102.000 Arbeitnehmer), der Bereich Heime und Sozialwesen (+64.000) sowie die Metall-, Elektro- und Stahlindustrie (+62.000). Einen leichten Rückgang verzeichneten die Bereiche Finanzen und Versicherungen (-2.000), Öffentliche Verwaltung und Verteidigung (-5.000) sowie Bergbau/Energie/Wasser/Entsorgung (-8.000).

Mehr offene Stellen

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern nimmt laut BA weiter zu. Auch saisonbereinigt sind mehr Stellen unbesetzt als im Vormonat. Aktuell seien der BA 485.000 freie Arbeitsplätze gemeldet, 60.000 mehr als vor einem Jahr. Dementsprechend stieg der BA-Stellenindex um zwei Punkte auf 183 Punkte. (ML)