iGZ-Bundeskongress Bonn 2017

5. April 2017, ehem. Plenarsaal des Deutschen Bundestages, Bonn

Für die Zukunft sprechen wir von vier zentralen Herausforderungen: Digitalisierung, Mitarbeitergewinnung, Kompetenzmanagement und Wettbewerbsfähigkeit. Wir sind uns sicher, dass sie niemand so effektiv und professionell angehen kann wie die Zeitarbeitsbranche. Darum steht unser Bundeskongress Zeitarbeit unter dem Motto Zukunft hoch vier – Zeitarbeit hilft!

Gerade Unternehmer haben immer mehr den Eindruck, dass die Wirtschaftspolitik auch in Wahlkampfzeiten weitgehend von der politischen Agenda verschwunden ist. Themen der Inneren Sicherheit sowie Umverteilungsvorschläge und Sozialpolitik prägen weitgehend die Debatte.

Statt über Abbau von Bürokratismus zu sprechen, über notwendige Steuerentlastungen, über Digitalisierung, Demografie und Fachkräftemangel, vernimmt man öffentlich vielfach nur rhetorische Fingerhakeleien.

Dem wollen wir auf unserem diesjährigen Bundeskongress begegnen und fragen: Welche Herausforderungen ergeben sich durch die verstärkte Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen? Das Schlagwort „Industrie 4.0“ wurde schnell um „Arbeit 4.0“ ergänzt. Unter dieser Doppel-Überschrift soll diskutiert werden, wie viele der Veränderungen, die technisch möglich sind, den Beschäftigten in welcher Form zugemutet werden können.

Es wäre verführerisch gewesen, diese Diskussion einfach um eine „Zeitarbeit 4.0“ anzureichern. Aber es geht bei dem Thema gar nicht so sehr um eine erneute Selbstbeschreibung oder Neupositionierung der Zeitarbeit. Es geht um neue Herausforderungen für die Wirtschaft. Und die sind bekannt: Die Digitalisierung wird zu mehr Flexibilität führen. Der demografische Wandel wird dazu führen, dass Mitarbeiter, die heute schon schwer zu finden sind, in Zukunft noch schwieriger rekrutiert werden können. Hinzu kommt: Die benötigten Qualifikationen wandeln sich und machen ein strukturiertes Vorgehen in der Fortbildung sowie im Wissenstransfer nötig. Und all das muss letztlich so geschehen, dass die Unternehmen und der Standort Deutschland ihre Position sichern und ausbauen können.

Seien Sie dabei, wenn wir am 5. April im ehemaligen Bundestag die zukünftigen Herausforderungen unserer Branche beraten – und reden Sie mit! Wir laden Sie sehr herzlich ein.

Werner Stolz                                                               Sven Kramer
Hauptgeschäftsführer                                           Bundesvorsitzender (komm.)