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Ausschuss stimmt AÜG-Änderungen zu

Geplante Reform passiert Ausschuss für Arbeit und Soziales

Der stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende Sven Kramer (r.) setzte sich bei der Anhörung in Berlin für die Belange der Zeitarbeitsbranche ein.

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales legte jetzt fest, dass das reformierte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz nicht am 1. Januar sondern am 1. April 2017 in Kraft tritt.

iGZ-Stand im Fokus der Messe Zukunft Personal

Riesiges Interesse an aktuellen Branhen-Informationen

Reges Kommen und Gehen herrschte am iGZ-Stand auf der Messe Zukunft Personal in Köln.

Drei Tage lang ging´s zu wie im Taubenschlag: Ein ständiges Kommen und Gehen herrschte auf der Messe Zukunft Personal in Köln am Messestand des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

AÜG-Reform im Kreuzfeuer

Lebhafte Podiumsdiskussion in Köln - Reform tritt erst am 1. April 2017 in Kraft

Thorsten Rensing, Christian Iwanowski, und Juliane Landmann diskutierten auf der Messe mit Marcel Speker (v.l.) über die Auswirkungen der AÜG-Reform.

Mit der Ankündigung „Die AÜG-Reform wird erst zum 1. April 2017 in Kraft treten“ überraschte Marcel Speker, Leiter Kommunikation und Arbeitsmarktpolitik im Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die rund 200 Zuhörer einer Podiumsdiskussion auf der Messe Zukunft Personal in Köln.

Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales

Live-Ticker

Sven Kramer (4.v.r.), stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, nahm für die Zeitarbeitsbranche an der öffentlichen Anhörung zur geplanten AÜG-Reform teil.

Bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales zur geplanten Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes vertrat Sven Kramer, stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, die Zeitarbeitsbranche. Erneut wurden ernsthafte Bedenken daran geäußert, ob die Tariföffnungsklausel zur maximalen Höchstüberlassungsdauer konform mit dem Versassungsrecht sei.

„Ich will noch bis zur Rente bleiben“

Elektrotechniker seit 20 Jahren im selben Zeitarbeitsunternehmen

Dem 56-jährige Elektrotechniker Leonid Kinsvater gratulierten Geschäftsführerin Nicole Munk und Volker Knittel (l.), Niederlassungsleiter bei Synergie in Karlsruhe. (Foto: Synergie)

Allen Grund zum Feiern hatten das iGZ-Mitglied Synergie und Mitarbeiter Leonid Kinsvater: Vor 20 Jahren hatte er dort seinen ersten Arbeitstag. Noch heute ist er für die Kundenunternehmen im Einsatz, von denen er bereits über 40 mit seinem Wissen unterstützt hat.

Hoher Bedarf an Fachkräften im Personalwesen

Zeitarbeit bietet die meisten offenen Stellen für Personaler

Quelle: Adecco

Die Nachfrage nach Fachkräften im Personalwesen ist merklich gestiegen: Laut Adecco Stellenindex wurden in den letzten zwölf Monaten fast 17.300 Stellen mehr angeboten als im Vorjahr. Insgesamt zählte das Zeitarbeitsunternehmen zwischen Oktober 2015 und September 2016 deutschlandweit 89.490 Stellenanzeigen im Personalwesen.

AÜG-Anhörung: iGZ vertritt Zeitarbeitsbranche

Treffen der Sachverständigen am 17. Oktober wird live übertragen

Sven Kramer, stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, wird den iGZ bei der Anhörung der Sachverständigen zur AÜG-Reform vertreten.

Gleich drei Vertreter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) werden an der Anhörung der Sachverständigen zur geplanten Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) teilnehmen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales lud dazu im Rahmen der parlamentarischen Beratung nach Berlin ein.

Mischbetriebe dürfen Zeitarbeitstarifverträge anwenden

Entscheidung des Bundessozialgerichts:

Auch Unternehmen, die nicht überwiegend in der Arbeitnehmerüberlassung tätig sind, dürfen den iGZ-DGB-Tarifvertrag anwenden. Das Bundessozialgericht entschied jüngst, dass Mischbetriebe den Zeitarbeitstarifvertrag nutzen dürfen, ohne dafür eine selbstständige Betriebsabteilung einrichten zu müssen.

Unternehmerverband befürchtet Einschränkungen

Hauptgeschäftsführer kritisiert AÜG-Reform

Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes: "Für unsere Betriebe ist Zeitarbeit unverzichtbar, um auf plötzliche Auftragsschwankungen oder gesetzlich geregelte Personalausfälle, zum Beispiel Elternzeit, zu reagieren."

"Für unsere Betriebe ist Zeitarbeit unverzichtbar, um auf plötzliche Auftragsschwankungen oder gesetzlich geregelte Personalausfälle, zum Beispiel Elternzeit, zu reagieren", betont Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, die positiven Aspekte der Zeitarbeit im Interview mit der Rheinischen Post. Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) sieht er sehr kritisch.

Zukunft Personal: Diskussion zur AÜG-Reform

Zeitarbeit nach den AÜG-Änderungen im Mittelpunkt

Auch im vergangenen Jahr lockte der iGZ mit einer Podiumsdiskussion zur aktuellen Zeitarbeitssituation zahlreiche Besucher der Fachmesse Zukunft Personal.

„Zeitarbeit hilft Wirtschaft und Arbeitsmarkt – Wie flexibel bleibt die Wirtschaft nach den AÜG-Änderungen?“ Zu dieser Frage diskutieren Vertreter aus Wirtschaft und Politik während der Fachmesse Zukunft Personal in Köln. Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) lädt alle Interessierten am 19. Oktober um 12 Uhr zu der Podiumsdiskussion im Praxisforum 6, Halle 3.1, ein.

5. Potsdamer Rechtsforum

AÜG-Reform unter Beschuss der Referenten

Sven Kramer (2.v.l.), stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, und iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (3.v.r.) begrüßten die Referenten zum 5. Potsdamer Rechtsforum.

„Macht uns das Leben als Branche nicht unnötig schwer“, appellierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V., in seiner Begrüßungsrede des Potsdamer Rechtsforums an die Politik. Das Rechtsforum sei mittlerweile eine „iGZ-Marke“ und verzeichne mit rund 300 Teilnehmern einen neuen Rekord.

AÜG-Reform "nicht sachgerecht"

5. Potsdamer Rechtsforum: Prof. Dr. Franzen kritisiert Gesetzentwurf

Prof. Dr. Martin Franzen: "Der AÜG-Entwurf ist überflüssig und sollte den Weg ins Bundesgesetzblatt nicht finden."

„Die Einsatzbranche darf, aber kann nicht. Die Zeitarbeitsbranche darf nicht, aber könnte“, kommentierte Prof. Dr. Martin Franzen, Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, die geplante Beschränkung auf Tarifverträge der Einsatzbranche bei der Höchstüberlassungsdauer.

Flexibilität statt Korsettstangen gefordert

5. Potsdamer Rechtsforum

RA Dr. Hans-Michael Dombrowsky, Geschäftsführer des Allgemeinen Verbands der Wirtschaft Berlin-Brandenburg, skizzierte in seinem Grußwort die Auswirkungen der aktuelle AÜG-Diskussion auf den Wirtschaftsbereich Berlin-Brandenburg.

„Es ist schon paradox“, fasste Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), zusammen: „Alle Welt diskutiert darüber, dass Arbeit flexibler, vernetzter und digitaler wird. Und genau jetzt muss die Zeitarbeitsbranche gegen ein Gesetz kämpfen, dass die Branche weiter reguliert, bürokratisiert und dadurch Flexibilität einschränkt.“

"Starke Einschränkung der Zeitarbeit"

Bundesverband Druck und Medien kritisiert geplante AÜG-Reform

„Die geplante Regulierung von Zeitarbeit und Werk­verträgen zielt klar darauf ab, diese zeitlich einzuschränken, zu verteuern und komplizierter zu machen“, kritisierte Dr. Paul Albert Deimel, Haupt­geschäfts­führer des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm), jetzt den aktuellen Gesetzentwurf zur Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen.

Bundesregierung thematisiert Equal Pay

Antwort auf Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die Bedeutung der Tarifpartner und der Tarifverträge hebt die Bundesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) hervor. Die Tariföffnungsklauseln würden der Sachnähe und Zuständigkeit der Tarifpartner Rechnung tragen. Deshalb bleiben sie auch in Zukunft weiter möglich.

Z direkt!: Zeitarbeit hilft Akademikern

Neue Ausgabe des kostenlosen Fachmagazins erschienen

Viel zu oft wird die Zeitarbeitsbranche mit Helfertätigkeiten gleichgesetzt. Dass Zeitarbeit aber auch die Vermittlung hochspezialisierter Akademiker bedeuten kann, ist Thema der jüngst erschienenen neuen Ausgabe des Fachmagazins Z direkt! mit dem Titel „Zeitarbeit hilft Akademikern“.

Neue Fristen für arbeitsmedizinische Vorsorge

Bekanntmachung zu arbeitsmedizinischen Regeln

Nach einer Bekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl) gelten ab sofort neue Fristen für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen:

Zeitarbeitsnachfrage auf stabilem Niveau

BA veröffentlicht Septemberbericht zum Arbeitsmarkt

Stabil mit leichtem Aufwärtstrend: 853.100 Zeitarbeitnehmer meldet der Pressedienst der Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Monat Juli – das sind 7.200 Beschäftigte (0,9 Prozent) mehr als im Vormonat Juni 2016. Im Vergleich zum Vorjahr (839.900) liegt die Zahl der Zeitarbeitsbeschäftigten um 13.200 höher, was einem unterschied von 1,6 Prozent entspricht.

AÜG-Reform: Verfassungsrechtliche Bedenken

Stellvertretender iGZ-Hauptgeschäftsführer referierte bei der IHK Saarland

Dr. Martin Dreyer, stellvertretender iGZ-Hauptgeschäftsführer: "Für die Zeitarbeitsbranche besteht keinerlei Abweichungsmöglichkeit. Das ist mit Blick auf die Tarifautonomie mehr als verfassungsrechtlich fragwürdig."

„Es kann nicht angehen, dass man einerseits Equal Pay nicht definiert und damit vieles im Unklaren lässt, andererseits aber bei Verstoß hohe Bußgelder und den Entzug der Erlaubnis androht“, kommentierte Dr. Martin Dreyer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), den Entwurf zur Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

Lösungswege bieten

iGZ lädt zum Landeskongress Süd am 22. November in Stuttgart

Die AÜG-Reform wird eine Herausforderung für Zeitarbeitsunternehmen – der iGZ greift das Thema beim iGZ-Landeskongress Süd am Dienstag, 22. November, in Stuttgart mit mehreren Veranstaltungspunkten auf. Geklärt werden Unsicherheiten getreu dem Motto des Kongresses: „Herausforderungen erkennen – Lösungen bieten“.

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