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Zeitarbeitsmindestlohn wird allgemeinverbindlich

Einstimmige Entscheidung des Tarifausschusses

Der Weg für einen flächendeckenden Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche ist geebnet: Der Tarifausschuss im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beschloss einstimmig, dass der Mindestlohn des iGZ-DGB-Tarifwerkes zum 1. Juni allgemeinverbindlich erklärt werden soll.

Gute Arbeitsmarktentwicklung setzt sich fort

Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht Monatsbericht

827.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählte die Bundesagentur für Arbeit im Februar 2017 in der Zeitarbeitsbranche. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 35.000 Zeitarbeitskräfte (4,4 Prozent). Im Vergleich zum Januar 2017 wuchs die Zahl um 3.000 Beschäftigte (0,4 Prozent).

FDP kontra AÜG-Reform

Liberale wollen Unsicherheiten beseitigen

Christian Lindner: „Die unnötigen gesetzlichen Vorschriften zur Überlassungsdauer und Entlohnung führen zu Unsicherheiten und Aufwand. Dies wollen wir ändern.“

Mit ihrem Bundesparteitag in Berlin haben die Liberalen den Endspurt auf ihrem Weg zurück in den Bundestag eingeläutet. Unter dem Motto „Schauen wir nicht länger zu“ verabschiedete der Parteitag das Wahlprogramm der FDP und bestätigte das bisherige Präsidium. Die Aufstellung der liberalen Mannschaft steht.

Tarifpartner gestalten Regelungen

1. Mai: iGZ-Hauptgeschäftsführer betont Stellenwert der Tarifautonomie

Unter Tarifautonomie versteht man das Recht der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände, Löhne, Gehälter und andere Arbeitsbedingungen selbstständig und unabhängig zu regeln - ohne staatliche Einflussnahme. Das gilt auch für die Überlassungsdauer:

Zeitarbeitskräfte namentlich benennen

iGZ-Verbandsjuristin gibt Hinweise zur Umsetzung der AÜG-Reform

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) brachte nicht nur Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay. Auch die Offenlegungs-, Konkretisierungs- und Informationspflichten verändern den Arbeitsalltag in Zeitarbeitsunternehmen. Was es hier zu beachten gilt, erläuterte iGZ-Verbandsjuristin Judith Schröder im Fachmagazin „Wirtschaft Münsterland“.

Arbeitsmarkt im Aufwind

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Sehr gute Aussichten

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt im April weiterhin sehr gute Aussichten für die Entwicklung des Arbeitsmarkts in den kommenden Monaten. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verbleibt auf dem hohen Vormonatswert von 104,4 Punkten.

Potenziale entdecken und entwickeln

iGZ-Landeskongress Ost am 10. Mai in Erfurt

Ganz im Zeichen der Mitarbeitergewinnung steht der Landeskongress Ost des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), der am Mittwoch, 10. Mai, von 9.15 bis 16.45 Uhr im Steigerwald Stadion, im Parksaal des Multifunktionsgebäudes, Mozartallee 3, in Erfurt stattfindet.

Höhere Mindestlöhne in drei Kundenbranchen

Auch Zeitarbeitskräfte erhalten mehr Geld

Zum 1. Mai steigen in drei Kundenbranchen die tariflichen Mindestlöhne: Im Gerüstbauerhandwerk und im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk sind die Lohnuntergrenzen bereits allgemeinverbindlich. Für das Maler- und Lackiererhandwerk wird die Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kürze erwartet.

Zeitarbeit Experte für Flüchtlingsintegration

IAB hält Erwerbstätigenquote von 50 Prozent nach fünf Jahren für realistisch

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hält es für realistisch, dass rund die Hälfte der Geflüchteten binnen fünf Jahren nach ihrer Ankunft in Deutschland erwerbstätig sind. In einer Pressemitteilung gab das IAB an, schon jetzt seien 31 Prozent der 2013 zugezogenen Flüchtlinge beschäftigt.

IW Köln: Fachkräftemangel ist die Regel

Institut der deutschen Wirtschaft untersucht Vakanzen

Arbeitsuchende Fachkräfte haben bei der Jobsuche derzeit gute Karten.

Unternehmen finden hierzulande immer schwerer Fachkräfte: Deutschlandweit können Firmen bereits etwa jede zweite Stelle nur schwer besetzen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Unternehmen, Jugendliche und Arbeitslose müssten flexibler werden.

M+E-Tarifpartner wollen längere Einsätze ermöglichen

Gesetzgeber hat Tarifpartnern die Ausgestaltung bewusst überlassen

Nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) einigten sich IG Metall und die Metall-Arbeitgeber darauf, dass Zeitarbeitskräfte künftig bis zu 48 Monate in Kundenbetrieben der Metall- und Elektro-Industrie eingesetzt werden dürfen. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit, von der gesetzlich vorgesehenen maximalen Überlassungsdauer von 18 Monaten durch Tarifverträge abzuweichen, ganz bewusst zugelassen.

Auswirkungen der AÜG-Reform diskutiert

Eisen vertritt iGZ bei GRÜNEN-Parteitag

Petra Eisen (2.v.l.) empfing unter anderen die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth MdB (Mitte), am Gemeinschaftsstand der vbw. (Foto: vbw)

Welche Folgen hat die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) für die Zeitarbeitsbranche und die bayerische Wirtschaft? Darüber sprach Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragte Bayern, während des Kleinen Parteitages der Grünen in Nürnberg mit zahlreichen Entscheidern und Politikinteressierten.

Spahn: Betriebe nicht überlasten

CDU-Präsidiumsmitglied bemängelt steigenden bürokratischen Aufwand

Jens Spahn MdB (CDU) kritisierte im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den steigenden bürokratischen Aufwand für Unternehmen. (Foto: Spahn-Team)

„Aus meiner Sicht überdrehen wir an manchen Stellen“, kritisierte CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn die hohe Zahl neuer Gesetze, die die Große Koalition geschaffen hat. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung warnte er davor, die Wirtschaft mit zu vielen Regeln zu überlasten.

Trend geht zum Studium

Zahl der Ausbildungsanfänger 2016 gesunken

Rund 1.000 Nachwuchskräfte nehmen in jedem Jahr die Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK) auf. Damit rangiert der Ausbildungsberuf der Zeitarbeitsbranche regelmäßig unter den Top 100 der beliebtesten Lehrgänge. Allerdings hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) nun einen Trend ausgemacht, der die Zahl der Neuanfänger beeinflussen könnte.

Unternehmensweg gemeinsam mit dem iGZ

Volker Homburg feiert 20-jähriges Firmenbestehen

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (r.) gratulierte Volker Homburg zum 20-jährigen Bestehen dessen Unternehmens.

Er ist ein Mann der ersten Stunde beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Mit seinem noch jungen Unternehmen wurde Volker Homburg 1998 mit der Verbandsgründung Mitglied im iGZ – jetzt feierte der Unternehmer den 20. Geburtstag seiner Personaldienstleistungsfirma ZIP – Zeitarbeit + Personalentwicklung GmbH in Bremen.

Langzeitarbeitslosen Perspektive geben

BA-Vorstandsvorsitzender Scheele will Beschäftigungslose integrieren

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA): „Es geht um die Not am unteren Rand des Arbeitsmarktes.“

Rund zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer kommen aus der Beschäftigungslosigkeit. 16 Prozent waren zuvor langzeitarbeitslos – eine Gruppe, zu der nur schwer Zugang zu bekommen ist. Nun möchte auch Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA), ganz besonders Langzeitarbeitslosen Perspektiven verschaffen.

Mindestlohn soll allgemeinverbindlich werden

Vorschlag der Dritten Verordnung im Bundesanzeiger veröffentlicht

Startschuss für die Allgemeinverbindlichkeit des Zeitarbeits-Mindestlohns: Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) hat gemeinsam mit dem Tarifpartner BAP und den DGB-Einzelgewerkschaften beantragt, dass der tarifliche Mindestlohn grundsätzlich für alle Zeitarbeitsverhältnisse in Deutschland gelten soll. Der Vorschlag wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht.

VBG-Umlage sinkt zum vierten Mal in Folge

Beitragsfuß um zehn Cent unter Vorjahresniveau

Der VBG-Vorstand hat entschieden, dass der Beitragsfuß der Umlage für Pflicht- und freiwillig Versicherte gegenüber dem Vorjahr auf 3,90 Euro (2015: 4 Euro) sinkt. Der Beitragsfuß konnte damit zum vierten Mal in Folge seit 2014 gesenkt werden.

Lüerßen: Digitalisierung nutzen

iGZ-Bundeskongress 2017 in Bonn

Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk & Hossenfelder GmbH, referierte zu den Herausforderungen der Digitalisierung.

Auf die Zukunft der Zeitarbeitsbranche ging Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk & Hossenfelder GmbH, in seinem Vortrag auf dem iGZ-Bundeskongress ein. Dabei betrachtete er insbesondere den Aspekt der Digitalisierung. Diese sei „viel mehr als nur ein Werkzeug“.

Vogel: Flexibilität statt mehr Bürokratie

FDP-Generalsekretär NRW beim iGZ-Bundeskongress in Bonn

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (r.) überreichte dem Generalsekretär der FDP Nordrhein-Westfalen, Johannes Vogel, die Fünf-Prozenthürde, die es zu nehmen gilt.

„Die Zeitarbeit ist Teil des deutschen Jobwunders. Sie ist eine Perspektive für Menschen mit schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, fand Johannes Vogel, FDP-Generalsekretär Nordrhein-Westfalen, deutliche Worte für den Wert der Zeitarbeitsbranche. Vor diesem Hintergrund habe er absolut kein Verständnis für die jüngste Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

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