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Klös: „Bildung lohnt sich“

Expertengespräch beim iGZ-Landeskongress Nord in Bremen

„Lohnt sich Bildung?“, fragten sich (v.l.): Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer IW Köln, Thomas Schlegtendal, Hoffmann Medical Service GmbH, Marcel Speker, iGZ-Leiter Kommunikation und Arbeitsmarktpolitik, und iGZ-Bundesvorsitzender Christian Baumann.

„Es gibt im deutschen Bildungssystem keine Sackgassen. Man kann immer wieder etwas oben draufpacken, um besser auf den digitalen Wandel vorbereitet zu sein“, fasste Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, zusammen. Seiner Meinung nach sei das die wichtigste Botschaft in der Diskussion darüber, ob sich Bildung lohne.

Norden hoch vier - Zeitarbeit hilft

iGZ-Landeskongress Nord

Die stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende und iGZ-Landesbeauftragte für Bremen, Bettina Schiller, begrüßte rund 350 Teilnehmer zum Landeskongress Nord in Bremen.

„Im Schatten der Bundestagswahl“ fand der iGZ-Landeskongress Nord in Bremen statt. „Trotz der umfangreichen Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sind wir noch immer nicht aus dem Fokus der Politik gerückt“, bedauerte Bettina Schiller, stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende und iGZ-Landesbeauftragte Bremen. Außer CDU und FDP hätten alle großen Parteien Einschränkungen der Zeitarbeit im Wahlprogramm festgeschrieben.

iGZ Mitgestalter bei Flüchtlingskongress

3. Zukunftskongress Migration & Integration in Berlin

Bild: Fotolia

Keine andere Branche bringt so viele Flüchtlinge in Arbeit wie die Zeitarbeit. Da ist es nur naheliegend, dass der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) beim 3. Zukunftskongress Migration & Integration am 14. und 15. September in Berlin nicht fehlen darf.

„Zeitarbeit bietet faire Entlohnung“

iGZ-Mitgliedsunternehmen Orizon veröffentlicht Arbeitsmarktstudie

In der Zeitarbeitsbranche ist die Lohnentwicklung seit Jahren positiv. Das ergibt sich aus der Studie „Arbeitsmarkt 2017 – Perspektive der Arbeitnehmer“, die vom iGZ-Mitgliedsunternehmen Orizon in Auftrag gegeben wurde. Zuletzt ist der Mindestlohn in der Zeitarbeit im Februar 2017 gestiegen. Mit 9,23 Euro in West- und 8,91 Euro in Ostdeutschland liegt die Branche damit deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn (8,84 Euro).

Zeitarbeits-Barometer steht auf "Hoch"

Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht Arbeitsmarktzahlen für August

Das Konjunkturbarometer Zeitarbeit steht weiterhin auf „Hoch“: Im Monat Juni waren 879.700 Arbeitnehmer in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt – das entspricht einem Plus von 19.500 (2,3 Prozent) im Vergleich zum Vormonat Mai 2017 (860.200 Beschäftigte).

Arbeitslosenquote konstant

IAB-Arbeitsmarktbarometer veröffentlicht

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im August zum dritten Mal in Folge gesunken. Gegenüber dem Vormonat sank der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,2 auf 103,6 Punkte. Die Arbeitslosenquote wird sich in den kommenden Monaten voraussichtlich kaum verändern.

Stolz: Branchenleistungen völlig ausgeblendet

Paritätischer Gesamtverband diskreditiert Zeitarbeit

Paritätischer Gesamtverband stellte sein arbeitsmarktpolitisches Konzept zur Bundestagswahl 2017 vor (v.l.): Gwendolyn Stilling, Dr. Ulrich Schneider, Tina Hofman.

Der Paritätische Gesamtverband hat sein arbeitsmarktpolitisches Konzept zur Bundestagswahl 2017 vorgestellt. Unter dem Titel „Mut zur Korrektur: Ein arbeitsmarktpolitischer Auftrag“ rechnet der Verband mit der „Agenda 2010“ ab und verlangt einen Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik.

"Zeitarbeit nicht noch weiter einschränken"

Stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende Bettina Schiller reagiert auf Linken-Antrag

„Zeitarbeit ist grundsätzlich kein Teufelszeug, sondern schafft Chancen beispielsweise für Langzeitarbeitslose“, rückte Lencke Steiner, FDP-Fraktionsvorsitzende in der Bremischen Bürgerschaft, angesichts eines Antrags der Partei Die Linke, die Verhältnisse realistisch zurecht.

iGZ-Verbandsjurist kritisiert BAG-Entscheidung

TV BZ ME-Anpassung bei Regionalkreistreffen in Bochum thematisiert

iGZ-Verbandsjurist Sebastian Reinert informierte die iGZ-Mitglieder beim Regionalkreistreffen in Bochum über die jüngste BAG-Rechtsprechung.

Rund 35 Teilnehmer folgten der Einladung von Joachim Scharrmann, Regionalkreisleiter für Bochum des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), und iGZ-Regionalkreisleiter Thomas Altmann (Duisburg), um sich über die neuen Anpassungen des Tarifvertrages über Branchenzuschläge für Arbeitnehmerüberlassung in der Metall- und Elektroindustrie (TV BZ ME) zu informieren.

Blick für Überregulierung schärfen

Rheinland-Pfälzischer iGZ-Landesbeauftragter im politischen Dialog

Trafen sich zum Hintergrundgespräch in Mainz (v.l.): Matthias Eder, Gabriele Denstedt, Ursula Groden-Kranich und Bernhard Eder.

„Wir müssen aufpassen, dass gut gemeinte Regelungen zum Arbeitnehmerschutz nicht zum Bumerang für Beschäftigte werden“, betonte MdB Ursula Groden-Kranich (CDU). Zeitarbeit sei für viele eine Chance auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, diese Chance dürfe nicht durch Überregulierungen verhindert werden.

Zeitarbeit ideal für Berufsorientierung

Prof. Schüren: kein Lohndumping durch Zeitarbeit

Prof. Peter Schüren, Jurist an der Universität Münster und Experte für Zeitarbeit, bestätigte im Interview, dass die Zeiten des Lohndumpings mit Hilfe der Zeitarbeit vorbei seien.

„Zeitarbeit bietet durchaus Karrierechancen“, stellt die Süddeutsche Zeitung fest. Laut einer Studie der Bundesagentur für Arbeit (BA) arbeiten mittlerweile rund eine Million Menschen für eine Zeitarbeitsfirma. Davon sind circa 70 Prozent Männer, und fast die Hälfte ist jünger als 35 Jahre.

Persönliche Kontakte ebnen Weg in Arbeit

IAB: Ein Drittel aller Stellen wird so besetzt

32 Prozent aller Neueinstellungen kommen über die Nutzung persönlicher Kontakte zustande. Bei Kleinbetrieben beträgt der Anteil sogar 47 Prozent.

Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist für Zeitarbeitsunternehmen ein ganz wichtiges Element bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter. Persönlichen Empfehlungen aus dem eigenen sozialen Umfeld wird meist großes Vertrauen geschenkt - und die persönlichen Kontakte ebnen häufig den Weg zum neuen Arbeitgeber. Das bestätigt jetzt auch eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB):

PDK-Ausbildung Indiz für Konjunktur

Personaldienstleistungskaufleute sind sehr gefragt

Nicht nur die Zeitarbeitsbranche ist offenbar ein Indikator für die Situation der Gesamtwirtschaft – parallel dazu lässt sich das Konjunkturbarometer mittlerweile auch an der Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK) ablesen.

Zeitarbeit ideal für Wiedereinstieg in Beruf

Bundesregierung: 1,5 Prozent arbeiten als Minijobber

Zeitarbeit ist prädestiniert für den Wiedereinstieg in den Beruf - sei es in Voll- oder in Teilzeit. Foto: Fotolia

„Es mag die Linke – gerade im Wahlkampf – ärgern, aber in der Zeitarbeit gibt es einen deutlich geringeren Anteil Minijobber als in anderen Branchen. Gerade einmal 1,5 Prozent der Zeitarbeitnehmer üben einen Minijob aus. Nur weil gute Arbeit nicht klassisch organisiert sein mag, bleibt es trotzdem gute Arbeit“, kommentierte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz die Zahlen der Bundesregierung. „Reden wir nüchtern und konstruktiv über die Zeitarbeitsbranche, aber lassen wir endlich stumpfe Vorurteile beiseite“.

Zukunft Personal: iGZ-Freikarten heiß begehrt

Expertenrunde und Vortrag zur Digitalisierung in Köln

Auch in diesem Jahr lädt der iGZ - wie hier 2016 - zur Zukunft Personal in Köln.

Der Countdown läuft, die Freitickets des iGZ sind bereits heiß begehrt: Von Dienstag, 19. September, bis Donnerstag, 21. September, läuft wieder die Messe Zukunft Personal in Köln. Der iGZ präsentiert sich jeweils von 9 bis 17.30 Uhr zum zweiten Mal als Sponsor des Themenparks Zeitarbeit auf Europas größter Personalmesse.

Hilfestellung zur AÜG-Reform

iGZ bietet zahlreiche praxisorientierte Seminare an

Der iGZ bietet halbjährlich neu aufgelegt ein umfangreiches Seminarprogramm rund um alle Themen zur Zeitarbeit.

Nicht zuletzt dank ständiger gesetzlicher Regulierungen der Zeitarbeitsbranche gehört lebenslanges Lernen für die internen Beschäftigten der Zeitarbeit quasi zum täglich Brot. Das gilt auch für die Regelungen der jüngsten Änderungen zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), die seit dem 1. April in Kraft sind.

Zeitarbeit ein Normalarbeitsverhältnis

Destatis veröffentlicht Zahlen zu "atypischer" Beschäftigung

Auf stabilem Niveau bewegen sich offenbar die Beschäftigtenzahlen bei atypischen Arbeitsformen – inklusive Zeitarbeit: Jeder fünfte Erwerbstätige zwischen 15 bis 64 Jahren ging 2016 einer solchen Beschäftigung nach (20,7 Prozent). Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) blieb der Anteil in den letzten drei Jahren damit nahezu unverändert (2015: 20,8 Prozent, 2014: 20,9 Prozent). Nichtsdestotrotz ist diese Zahl weitaus niedriger anzusiedeln:

"Politischen Dialog intensivieren"

iGZ-Landesbeauftragter Bernhard Eder im Gespräch mit Politikern

Trafen sich zum Zeitarbeits-Hintergrundgespräch in Mainz (v.l.): Matthias Eder, Tabea Rößner, Bernhard Eder, Gabriele Denstedt und Daniel Köbler.

Aufklärungsarbeit fängt immer spätestens auch an der eigenen Firmentür an, und deshalb lud der iGZ-Landesbeauftragte für Rheinland-Pfalz, Bernhard Eder, die Bundestagsabgeordnete (MdB) der Partei Die Grünen, Tabea Rößner, und den Grünen-Landtagsabgeordneten (MdL), Daniel Köbler, zum Hintergrundgespräch in sein Unternehmen.

Gesundheit durch Vorbeugung fördern

Viefältige Möglichkeiten für die Zeitarbeitsbranche

Mit zahlreichen Projekten wie beispielsweise „GEsunde ZeitArbeit – Arbeits- und Gesundheitsschutz mit System. Entwicklung und Erprobung eines integrierten Gesundheitsmanagements für die Zeitarbeitsbranche“ (GEZA) wurde das Fundemant zur Gesundheitsförderung in der Zeitarbeitsbranche gelegt.

Der Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Optimierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von Zeitarbeitnehmern steht seit vielen Jahren im Fokus der Zeitarbeitsbranche und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

"Zeitarbeit nicht in prekäre Beschäftigung definieren"

Prof. Lars Peter Feld rückt Zeitarbeit im Interview ins rechte Licht

Prof. Dr. Lars Peter Feld, Leiter des Walter Eucken Instituts Freiburg, warnte im Interview davor, Durchschnittszahlen aus der Zeitarbeit mit Zahlen aus der Gesamtwirtschaft zu vergleichen. Foto: Sachverständigenrat

Die Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Partei "Die Linke" hat jetzt Prof. Lars Peter Feld, Leiter des Walter Eucken Instituts Freiburg, in einem Interview ins rechte Licht gerückt. Zeitarbeit, so Feld im Deutschlandfunk, biete auch eine Möglichkeit für Geringerqualifizierte, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden.

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