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11.03.2010
PORTRÄT iGZ
Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen - iGZ e.V.
Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) ist der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche. Er vertritt die Interessen von rund 1.450 Mitgliedsunternehmen mit etwa 3.200 Niederlassungen. iGZ-Mitgliedsunternehmen sind überwiegend klein und mittelständisch.
Zu den Aufgaben des iGZ gehören die Verhandlung von tariflichen Vereinbarungen namens seiner Mitgliedsunternehmen, die Interessenvertretung seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltungsberufsgenossenschaft, Verbänden und Gesellschaft. Darüber hinaus hat sich der iGZ durch die Einrichtung von Arbeitskreisen eine Meinungsführerschaft bei der Zukunftsgestaltung der Zeitarbeitsbranche erarbeitet. Initiativen wie ein allgemeinverbindlicher tariflicher Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche (AK Tarifpolitik), ein Verbundausbildungsmodell für externes Personal (AK Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit) oder die Entwicklung neuer Gefahrentarife für die Verwaltungsberufsgenossenschaft (AK Präventionsmanagement und VBG) entstammen den iGZ-Fachforen. Die juristische Fachberatung in arbeits- und tarifrechtlichen Angelegenheiten gegenüber seinen Mitgliedern gehört ebenfalls zu den Aufgaben des iGZ.
Zur Geschichte: Der iGZ wurde 1998 als Interessengemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen gegründet. Aus dieser Zeit besteht auch noch die markante Wort-Bild-Marke iGZ, die auch nach der Umfirmierung in den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen 2000 so beibehalten worden ist. Im Jahr 2003 schließt der iGZ den bundesweit ersten Tarifvertrag Zeitarbeit mit der DGB-Tarifgemeinschaft ab.
Der iGZ ist in seiner Organisation dezentral und basisdemokratisch aufgestellt. Höchstes Beschlussgremium ist die Mitgliederversammlung, die auch abschließend über die Annahme oder Ablehnung von Tarifverträgen entscheidet. Durch seine regionale Verwurzelung über insgesamt 28 Landesbeauftragte und Regionalkreisleiter hält der iGZ stets den Kontakt zu seinen Mitgliedsunternehmen und somit zum Geschehen in der Branche.



