Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ)

Porträt

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) ist der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche. Er vertritt die Interessen von rund 3.500 Mitgliedsunternehmen bundesweit. iGZ-Mitgliedsunternehmen sind überwiegend klein und mittelständisch aufgestellt und wenden den iGZ-DGB-Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche an.

Zu den Aufgaben des iGZ gehören die Verhandlung von tariflichen Vereinbarungen für seine Mitgliedsunternehmen, die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltungsberufsgenossenschaft, Verbänden und Gesellschaft.

Darüber hinaus ist der iGZ ein wichtiger Faktor bei der Zukunftsgestaltung der Zeitarbeitsbranche. Dabei ist der Rückgriff auf die Kompetenz seiner Mitglieder ein wesentlicher Faktor. Egal, ob früher in Arbeitskreisen oder aktuell in Form von Projektgruppen: Viele innovative Branchenansätze stammen aus dem iGZ. Initiativen wie ein allgemeinverbindlicher tariflicher Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche, ein iGZ-verbindlicher Ethik-Kodex, ein Verbundausbildungsmodell für externes Personal oder die Entwicklung neuer Gefahrtarife für die Verwaltungsberufsgenossenschaft entstammen den iGZ-Fachforen unter engagierter Mitarbeit der iGZ-Mitgliedsunternehmen. Die juristische Fachberatung in arbeits- und tarifrechtlichen Angelegenheiten gegenüber seinen Mitgliedern gehört ebenfalls zu den Aufgaben des iGZ.

Zur Geschichte: Der iGZ wurde 1998 als Interessengemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen gegründet. Aus dieser Zeit besteht auch noch die markante Wort-Bild-Marke "iGZ", die auch nach der Umfirmierung in den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen im Jahre 2000 so beibehalten worden ist. Im Jahr 2003 schloss der iGZ den bundesweit ersten Tarifvertrag Zeitarbeit mit der DGB-Tarifgemeinschaft ab.

Der iGZ ist in seiner Organisation dezentral und basisdemokratisch aufgestellt. Höchstes Beschlussgremium ist die Mitgliederversammlung. Diese wählt den iGZ-Bundesvorstand. Durch seine regionale Verwurzelung über insgesamt 39 Landesbeauftragte und Regionalkreisleiter hält der iGZ stets den Kontakt zu seinen Mitgliedsunternehmen und somit zum Geschehen in der Branche.