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Kategorie „Große Unternehmen“

1. Platz: SYNERGIE Personal Deutschland GmbH

Um die Integration von Migranten zu erleichtern, rief das iGZ-Mitglied SYNERGIE Personal Deutschland GmbH gemeinsam mit Kundenunternehmen das Pilotprojekt „Arbeit + Sprache = Integration“ ins Leben. SYNERGIE stellte einen Lehrer ein, der den sechs Flüchtlingen wöchentlich zehn Stunden lang in den eigenen Räumlichkeiten in Pforzheim Deutschunterricht gibt. In der übrigen Zeit arbeiten die Projektteilnehmer in Kundenunternehmen im produzierenden Gewerbe. Dort verdienen sie ihren Lebensunterhalt, erhalten einen Einblick in die deutsche Arbeitswelt und können sich mit ihren Kollegen austauschen. Einer der Teilnehmer ist Hadi Khalaf, der auch dank seiner großen Sprachfortschritte inzwischen einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei SYNERGIE hat. Nach dem Erfolg des ersten Pilotprojektes läuft inzwischen das Folge-Projekt mit neuen Teilnehmern.

 

2. Platz: aba Service Akademie (abakus Unternehmensgruppe)

Die aba Service Akademie ist das Weiterbildungszentrum des iGZ-Mitglieds abakus Unternehmensgruppe. In der eigenen Schulungsanlage bietet die Akademie unter anderem die Maßnahme „Modulare Qualifikation Lagerlogistik“ an, an der auch Sabajdin Kindi teilgenommen hat. Kindi hatte zuvor schon zahlreiche Maßnahmen der Agentur für Arbeit begonnen, aber keine abgeschlossen. Der hohe Praxisbezug im Weiterbildungszentrum motivierte ihn jedoch so sehr, dass er sich in den fünf Monaten nicht nur theoretisches und praktisches Wissen aneignete, sondern auch Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit lernte. Während der Schulung absolvierte er ein Praktikum bei einem Lagerlogistikunternehmen. Dieses war so begeistert von Kindis Arbeit, dass es ihn im Anschluss an die Weiterbildung beschäftigte. Jetzt kann er selbst für seine kleine Familie sorgen.

 

3. Platz: Walter-Fach-Kraft GmbH & Co. KG

Schulabgänger mit einem schlechten Zeugnis haben es oft schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dieses Problem geht das iGZ-Mitglied Walter-Fach-Kraft GmbH & Co. KG an: mit einem eigens dafür ins Leben gerufenen AZUBI-Projekt. Als Zeitarbeitskräfte werden die Jugendlichen an unterschiedliche Unternehmen in der Region überlassen. Dadurch können sie sich ausprobieren und ihre Stärken und Interessen entdecken. Auf der anderen Seite können sich die Personalverantwortlichen im Kundenunternehmen ein Bild von den Jugendlichen machen, die aufgrund ihrer schlechten Zeugnisse wohl eher nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden wären.