Glossar

Abwerbeverbot

Das Abwerbeverbot ist eine Vereinbarung zwischen einem Zeitarbeitnehmer und dem Zeitarbeitsun¬ternehmen, wonach der Wechsel des Zeitarbeitnehmers in einen Kundenbetrieb nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Zeitarbeitsunternehmen untersagt ist. Das Abwerbeverbot ist in Deutschland nicht zulässig.

AEntG

Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) vom 26. Februar 1996 ist ein Gesetz, auf dessen Grundlage in Deutschland in bestimmten Branchen Mindeststandards für Arbeitsbedingungen festgelegt werden können. Ursprüngliches Ziel des Gesetzes war die Festschreibung zwingender Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer, die von im Ausland ansässigen Arbeitgebern zur grenzüberschreitenden Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, nach Deutschland entsandt werden. Daneben bietet das Gesetz aber auch eine rechtliche Möglichkeit, über die Gruppe der aus dem Ausland entsandten Arbeitnehmer hinaus auch für alle im Inland tätigen Arbeitnehmer Mindestarbeitsbedingungen zur Geltung zu bringen.

Agenturprinzip

Das Agenturprinzip umschreibt die Verlagerung des Weiterbeschäftigungsrisikos vom Zeitarbeitsun¬ternehmen auf den Zeitarbeitnehmer. Eine Synchronisation von Einsatz und Anstellungsdauer ist in diesem Fall nicht verboten (siehe auch: Synchronisationsverbot).

AGG

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist ein Bundesgesetz, das Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll.

Allgemeinverbindlichkeitserklärung

Die Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Bundesarbeitsministers ist die Voraussetzung für die allgemeine Gültigkeit eines Mindestlohntarifvertrages. Der Allgemeinverbindlichkeitserklärung geht die Aufnahme der Zeitarbeit in das Arbeitnehmerentsendegesetz voraus.

AMP

Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister

AMS

Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) hat das Ziel der Senkung der Zahl der Arbeitsunfälle und die Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Verschiedene Leitfäden und Standards beinhalten Vorgaben dazu.

Arbeitnehmer-Entsendegesetz

Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) vom 26. Februar 1996 ist ein Gesetz, auf dessen Grundlage in Deutschland in bestimmten Branchen Mindeststandards für Arbeitsbedingungen festgelegt werden können. Ursprüngliches Ziel des Gesetzes war die Festschreibung zwingender Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer, die von im Ausland ansässigen Arbeitgebern zur grenzüberschreitenden Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, nach Deutschland entsandt werden. Daneben bietet das Gesetz aber auch eine rechtliche Möglichkeit, über die Gruppe der aus dem Ausland entsandten Arbeitnehmer hinaus auch für alle im Inland tätigen Arbeitnehmer Mindestarbeitsbedingungen zur Geltung zu bringen.

Arbeitnehmerfreizügigkeit

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gehört zur Grundfreiheit der Personenfreizügigkeit in der Europäischen Union. Jeder EU-Bürger kann, ungeachtet seines Wohnortes in jedem Mitgliedstaat, dessen Staatsangehörigkeit er nicht besitzt, unter den gleichen Voraussetzungen arbeiten wie ein Angehöriger dieses Landes.

Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vom 7. August 1972 regelt die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern. Es diente ursprünglich ausschließlich dem sozialen Schutz der Leiharbeitnehmer und sollte diese insbesondere vor Ausbeutung bewahren. Das AÜG stellt die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung unter einen so genannten Erlaubnisvorbehalt, d. h. der Verleiher bedarf der behördlichen Erlaubnis. Dies gilt auch für Verleiher mit Sitz im Ausland. Die Erlaubnis erteilt die Bundesagentur für Arbeit.

Arbeitszeitkonto

Auf das Arbeitszeitkonto fließen die erarbeiteten Stunden, die über die monatliche Arbeitszeit hinausgehen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können in bestimmten Grenzen (2 Tage pro Monat; Grenzen: ¬21/+150 Stunden) Freizeit anordnen bzw. Freizeit beantragen, mit der Folge, dass dem Arbeitnehmer für den angeordneten/beantragten Freizeitausgleich die entsprechende Zahl der auf dem Konto befindlicher Stunden ausgezahlt wird. Der Guthabenstand auf dem Arbeitszeitkonto reduziert sich um die entnommene Stundenzahl. Für den Arbeitgeber ist das Arbeitszeitkonto ein wichtiges Instrument, um bezahlte Nichteinsatzzeiten zu verhindern. Der Arbeitnehmer kann sich auf diese Weise zusätzliche bezahlte freie Tage verschaffen, ohne das Urlaubskonto angreifen zu müssen.

ArbMedVV

Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge: Aufgrund der §§ 18 und 19 des Arbeitsschutzgesetzes vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1246) und des § 30 Abs. 2 Nr. 9 des Gentechnikgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2066) verordnet die Bundesregierung nach Anhörung der Zentralen Kommission für die Biologische Sicherheit: Artikel 1 der Verordnung zur Rechtsvereinfachung und Stärkung der arbeitsmedizinischen Vorsorge (BGBl. 2008 Teil I Nr. 62 S.2768, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2008).

Atypische Beschäftigung

Das deutsche Recht unterscheidet bei einer geringfügigen Beschäftigung zwischen zwei Formen, der geringfügig entlohnten und der kurzfristigen Beschäftigung. Alle geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse müssen wie andere Beschäftigungsverhältnisse der Sozialversicherung gemeldet werden.

Az

Das Aktenzeichen ist die Signatur eines Aktenbands. Es wird anhand eines Aktenplans systematisch vergeben und zusammen mit dem Aktentitel auf dem Schriftgutbehälter vermerkt und im Aktenverzeichnis geführt.

AZWV

Die Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) ist eine Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit vom 16. Juni 2004 gem. § 87 SGB III und regelt die Anerkennung von fachkundigen Stellen und die Zulassung (Zertifizierung) von Bildungsträgern und Bildungsmaßnahmen. Die von den Agenturen für Arbeit bzw. den Arbeitsgemeinschaften für Grundsicherung an Arbeitsuchende herausgegebenen Bildungsgutscheine können nur bei den so zertifizierten Bildungsträgern und -maßnahmen eingelöst werden.

AÜG

Das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vom 7. August 1972 regelt die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern. Es diente ursprünglich ausschließlich dem sozialen Schutz der Zeitarbeitnehmer und sollte diese insbesondere vor Ausbeutung bewahren. Das AÜG stellt die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung unter einen so genannten Erlaubnisvorbehalt, d. h. der Verleiher bedarf der behördlichen Erlaubnis. Dies gilt auch für Verleiher mit Sitz im Ausland. Die Erlaubnis erteilt die Bundesagentur für Arbeit.

BA

Die Bundesagentur für Arbeit (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist der Verwaltungsträger der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Der Sitz der BA ist Nürnberg. Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.

BAG

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) urteilt über die Anwendung des deutschen Arbeitsrechts und trägt durch seine Rechtsprechung zu dessen Weiterentwicklung wesentlich bei. Es ist das oberste Gericht der Arbeitsgerichtsbarkeit (im Sinne der Instanzen) und ist damit einer der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik in Deutschland. Seinen Sitz hat es auf dem ehemaligen Hornwerk der Zitadelle Petersberg in Erfurt. Als Behörde ist das Bundesarbeitsgericht dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstellt.

BAuA

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin berät als maßgebliche Ressortforschungseinrichtung des Bundes die Bundesregierung in allen Fragen von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen.

BDA

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA) ist der arbeits- und sozialpolitische Spitzenverband der gesamten deutschen Wirtschaft und hat ihren Sitz in Berlin. Die BDA vertritt die Interessen aller Branchen der privaten gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Die Arbeitgeberverbände entstanden in Reaktion auf die Gewerkschaften. Schon 1869 gründete sich der Deutsche Buchdruckerverein als erster und ältester Arbeitgeberverband.

BDI

Als Dachorganisation ist der Spitzenverband für die Wahrnehmung und Förderung aller Belange der unter dem Dach des BDI zusammengeschlossenen Industriezweige verantwortlich. Als Interessenvertretung der Industrie betreibt der Spitzenverband Interessenartikulation, im Anschluss an den Prozess der verbandsinternen Meinungsbildung. 

BDWi

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft - BDWi - steht für 26 Branchen der Dienstleistungswirtschaft, deren Berufsverbände sich im BDWi zusammengeschlossen haben. Er vertritt mehr als 100.000 Dienstleistungsunternehmen, die vor allem mittelständisch geprägt sind.

BetrVG

Betriebsverfassung ist die grundlegende Ordnung der Zusammenarbeit von Arbeitgeber und der von den Arbeitnehmern gewählten betrieblichen Interessenvertretung. Ihre Grundlage ist in Deutschland das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG).

BGB

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt als zentrale Kodifikation des deutschen allgemeinen Privatrechts die wichtigsten Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen. Es bildet mit seinen Nebengesetzen (z. B. Wohnungseigentumsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz, Lebenspartnerschaftsgesetz) das allgemeine Privatrecht. Nach langjähriger Beratung in zwei Juristenkommissionen trat das BGB am 1. Januar 1900 durch Art. 1 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) in Kraft (RGBl. I S. 195). Es war die erste Kodifikation im Privatrecht, die für das gesamte Reichsgebiet Gültigkeit besaß.

BGV

Die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) sind die von den deutschen Berufsgenossenschaften erlassenen Unfallverhütungsvorschriften.

Sie werden in vier Kategorien eingeteilt:

  • Kategorie A: Allgemeine Vorschriften und betriebliche Arbeitsschutzorganisation
  • Kategorie B: Einwirkungen
  • Kategorie C: Betriebsart und Tätigkeiten
  • Kategorie D: Arbeitsplatz und Arbeitsverfahren

Die BG-Vorschriften stellen so genanntes autonomes Recht der Berufsgenossenschaften dar und sind für die Mitglieder der Berufsgenossenschaften verbindlich.

BIBB

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist eine Einrichtung zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das BIBB wurde 1970 aufgrund des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gegründet.

BIP

Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen. Werden vom BIP die Abschreibungen abgezogen, ergibt sich das Nettoinlandsprodukt. Das BIP ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Die Veränderungsrate des BIP dient als Messgröße für das Wirtschaftswachstum.

BMAS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ist ein Bundesministerium der Bundesrepublik Deutschland. Das Ministerium, das früher Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hieß, ging zwischen 2002 und 2005 im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit auf. Bei der Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2005 wurde der Aufgabenbereich wieder neu zugeschnitten.

BMBF

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist ein Bundesministerium der Bundesrepublik Deutschland. Der Hauptsitz des Bundesministeriums befindet sich in den sogenannten Kreuzbauten in Bonn, ein zweiter Dienstsitz in Berlin. Die Ursprünge des Bundesministerium für Bildung und Forschung reichen bis in das Jahr 1955 zurück, als am 20. Oktober 1955 das Bundesministerium für Atomfragen gegründet wurde.

BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) wurde 1949 als Bundesministerium für Wirtschaft gegründet. Der Hauptdienstsitz des Ministeriums befindet sich in Berlin Mitte.

bpa

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) ist die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. 6.500 Einrichtungen der ambulanten und teilstationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa haben etwa 200.000 Arbeitsplätze und ca. 16.470 Ausbildungsplätze.

Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist der Verwaltungsträger der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Der Sitz der BA ist Nürnberg. Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.

BUrlG

Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) wurde am 8. Januar 1963 verkündet und ergänzt als Mindestregelung die bis dahin allein und seither daneben bestehenden vielfältigen Einzelabsprachen zwischen den Tarifparteien für jede Branche und jedes Land. Zweck des Gesetzes ist der soziale Arbeitsschutz. Das Gesetz regelt lediglich, in welchem Umfang der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mindestens bezahlten Erholungsurlaub zu gewähren hat. Nach § 2 sind davon alle Arbeiter, Angestellten und arbeitnehmerähnliche Personen erfasst.

BVA

Das Bundesversicherungsamt (BVA) ist eine selbstständige deutsche Bundesoberbehörde. Es übt die Rechtsaufsicht über die Sozialversicherungsträger aus.

BVMW

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft – Unternehmerverband Deutschland e. V. (BVMW) ist ein Wirtschaftsverband mit Sitz in Berlin. Er ist eine branchen-neutrale Interessenvertretung der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland und spricht für rund 55.000 kleine und mittlere Unternehmen und Selbständige. Der BVMW wurde 1975 in Bonn gegründet.

BZA

Bundesverband Zeitarbeit

CDA

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist eine Vereinigung der CDU mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Gesellschaftspolitik“.

CGB

Der Christliche Gewerkschaftsbund (CGB) ist ein Dachverband von 16 Berufsverbänden mit ca. 280.000 Mitgliedern. Die einzelnen Berufsverbände des CGB bezeichnen sich selbst als Gewerkschaft Er ist der drittgrößte Gewerkschaftsdachverband in Deutschland neben dem DGB und dem DBB.

CGZP

Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und PersonalService-Agenturen (CGZP) ist ein Zusammenschluss von ursprünglich sechs Gewerkschaften des Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB) aus dem Herbst 2002. Heute gehören drei CGB-Mitgliedsgewerkschaften der Tarifgemeinschaft an:

  • Christliche Gewerkschaft Metall (CGM)
  • DHV – Die Berufsgewerkschaft (DHV)
  • Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD)

Die CGZP hat am 24. Februar 2003 einen Flächentarifvertrag für Zeitarbeitsunternehmen mit der Interessengemeinschaft Nordbayerischer Zeitarbeitsunternehmen (INZ) abgeschlossen. Heute sind die Arbeitgeberverbände INZ und MVZ zum Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) fusioniert, der die Tarifpartnerschaft mit der CGZP weiterführt. Darüber hinaus hat die CGZP zahlreiche Haustarifverträge abgeschlossen, die in der Regel bei den Entgelten unter dem AMP-Flächentarif liegen. Die Tarifarbeit der CGZP erreicht damit schätzungsweise etwa 30 Prozent aller Zeitarbeiter.

Christlicher Gewerkschaftsbund

Der Christliche Gewerkschaftsbund (CGB) ist ein Dachverband von 16 Berufsverbänden mit ca. 280 000 Mitgliedern. Die einzelnen Berufsverbände des CGB bezeichnen sich selbst als Gewerkschaft Er ist der drittgrößte Gewerkschaftsdachverband in Deutschland neben dem DGB und dem DBB.

CSU

Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU) ist eine christlich-konservative Partei in Bayern. Auf Bundesebene bildet sie im Deutschen Bundestag gemeinsam mit ihrer Schwesterpartei, der CDU, eine Fraktionsgemeinschaft (CDU/CSU-Bundestagsfraktion). In Bayern stellt die CSU mit Horst Seehofer den Ministerpräsidenten und koaliert mit der FDP.

Dekra

Dekra wurde 1925 in Berlin als Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein gegründet. Mit rund 18.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 1,4 Mrd. Euro ist Dekra in Deutschland die größte und weltweit die drittgrößte Prüfgesellschaft. Zu den Hauptaufgaben gehören die periodische Überwachung von Kraftfahrzeugen, Gutachten, Sicherheitsprüfungen und die Prüfung von technischen Anlagen.

Deregulierung

Deregulierung bedeutet in der Ordnungspolitik, einem Teilbereich der Wirtschaftspolitik, den Abbau oder die Vereinfachung von Marktregulierung in Form von staatlichen Normen und Vorschriften. Zur Deregulierung zählen Maßnahmen der (Re-)Privatisierung, also die Verlagerung bestimmter staatlicher Aktivitäten in die Verfügungsgewalt des privaten Sektors der Volkswirtschaft, sowie Maßnahmen zum Bürokratieabbau.

DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist die größte Dachorganisation von Einzelgewerkschaften. Ihm gehören acht Mitgliedsgewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland an. Diese decken alle Branchen und Wirtschaftsbereiche ab. Es gibt jedoch auch Gewerkschaften, die nicht zum DGB gehören. Der DGB versteht sich als Stimme der Gewerkschaften und Arbeitnehmer gegenüber politischen Entscheidungsträgern und Verbänden in Bund, Ländern und Gemeinden und koordiniert die gewerkschaftlichen Aktivitäten. Er ist von Anfang an dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft verpflichtet. Der DGB wurde am 12. Oktober 1949 in München gegründet.

DGFP

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist eine deutsche Fachorganisation für das Personalmanagement. Sie hat ihren Sitz in Düsseldorf und vertritt 2.000 Firmenmitglieder. Das Ziel des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung des Personalwesens. In der Praxis, Forschung und Lehre will die DGFP die Professionalisierung des Personalmanagements fördern. Der Verein wurde 1952 u.a. von Walter Scheel und Alfred Müller-Armack gegründet.

DGUV

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen. Er entstand am 1. Juni 2007 durch Zusammenlegung des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) und des Bundesverbands der Unfallkassen (BUK). Die DGUV ist der gemeinsame Dachverband für die neun gewerblichen Berufsgenossenschaften und die 27 Unfallkassen.

DIHK

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) – ehemals Deutscher Industrie- und Handelstag (DIHT) – ist die Dachorganisation der 80 deutschen Industrie- und Handelskammern. Im Auftrag und in Abstimmung mit den IHKs übernimmt der DIHK die Interessenvertretung der gesamten gewerblichen deutschen Wirtschaft gegenüber Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen.

DIN EN ISO 9001

DIN EN ISO 9001 legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) für den Fall fest, dass eine Organisation ihre Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, welche die Anforderungen der Kunden und allfällige behördliche Anforderungen erfüllen, und anstrebt, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Diese Norm beschreibt modellhaft das gesamte Qualitätsmanagementsystem und ist Basis für ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem.

DJV

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) – Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten e. V. ist die größte Journalisten-Organisation Europas mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 38.000 Mitglieder. Der DJV bezeichnet sich selbst als Kombination von Gewerkschaft und Berufsverband. Er sieht sich gleichermaßen als Interessenvertretung fest angestellter und freiberuflich tätiger Journalisten aus allen Medienbereichen.

Dreiecksverhältnis

Als Dreiecksverhältnis bezeichnet man das Zusammenspiel der Akteure innerhalb der Zeitarbeit. Hierzu gehören der Zeitarbeitnehmer (ZAN), das Zeitarbeitsunternehmen (ZUN) sowie das Kundenunternehmen (KU). Der ZAN schließt mit dem ZUN einen Arbeitsvertrag ab, der alle einschlägigen arbeitsrechtlichen Leistungen enthält. Der ZUN schließt wiederum mit dem KU einen Überlassungsvertrag ab, der den Einsatz des ZAN beim KU regelt. Arbeitgeber und Dienstherr des ZAN bleibt in jedem Fall das ZUN.

DUW

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) ist eine im April 2008 gegründete und seitdem staatlich anerkannte private Hochschule mit Sitz in Berlin. An ihrer Trägergesellschaft, der DUW Deutsche Universität für Weiterbildung GmbH, sind die Freie Universität Berlin und die Stuttgarter Klett-Gruppe/Deutsche Weiterbildungsgesellschaft mbH je zur Hälfte beteiligt. Das Lehr- und Forschungsprofil der DUW ist auf den Bereich der akademischen Weiterbildung für Berufstätige ausgerichtet.

EGZ

Eingliederungszuschüsse (EGZ) können Arbeitgeber für die Einstellung von förderungsbedürftigen Arbeitnehmern in Form von Zuschüssen zu den Arbeitsentgelten erhalten. Die Zuschüsse dienen dem Ausgleich von erwarteten Minderleistungen. Entscheidend ist das Vorliegen von Vermittlungshemmnissen, die einen konkreten Wettbewerbsnachteil für den Betroffenen bedeuten. Geregelt ist die Leistung in §§ 217 ff. und § 421f (EGZ für Ältere) SGB III sowie intern durch eine entsprechende Geschäftsanweisung der Bundesagentur für Arbeit

EKD

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist eine Gemeinschaft von 22 lutherischen, unierten und reformierten Kirchen. Diese selbstständigen Gliedkirchen haben uneingeschränkte Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft trotz ihrer differenzierten Bekenntnisse. Das Kirchenamt der EKD befindet sich in Hannover. Die EKD ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Außerdem gehören alle Gliedkirchen der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa und dem Ökumenischen Rat der Kirchen an.

ELENA

Mit dem ELENA-Verfahren (elektronisches Entgeltnachweisverfahren) sollte in Deutschland ursprünglich ab 2012 der Einkommensnachweis elektronisch mithilfe einer Chipkarte und elektronischer Signatur erbracht werden. Nachdem die Einführung zunächst auf 2014 verschoben werden sollte, einigten sich das Bundeswirtschaftsministerium und das Arbeitsministerium im Juli 2011 darauf, den Elektronischen Entgelt-Nachweis (Elena) „schnellstmöglich einzustellen“. Die Meldung von Daten durch die Arbeitgeber erfolgt seit dem 1. Januar 2010. Die Einstellung wird damit begründet, dass sich die aus Datenschutzgründen erforderlichen Signaturkarten nicht schnell genug verbreiten.

Equal Pay

Unter equal payment versteht die Branche den Ansatz der gleichwertigen Bezahlung eines Zeitarbeitnehmers, in einer Höhe, wie auch der vergleichbar eingesetzte Stamm-Mitarbeiter im Kundenbetrieb entlohnt wird. Das Problem hierbei ist, dass eine wertgleiche Entlohnung oft nur schwer zu erreichen ist, wenn etwa unterschiedliche Urlaubsansprüche, Gewinnbeteiligungen oder andere geldwerte Gehaltsbestandteile mit einzubeziehen sind. Im Grundsatz sieht das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz eine absolute Gleichbehandlung von Zeitarbeitnehmern nach equal payment und equal treatment vor, die nur durch Anwendung eines Tarifvertrages für die Zeitarbeit abgewandt werden kann.

equal treatment

Der Begriff des equal treatment bezeichnet die Gleichbehandlung des Zeitarbeitnehmers in Bezug auf die Arbeitsbedingungen im Vergleich zum vergleichbar eingesetzten Stamm-Mitarbeiter im Kundenunternehmen. Es geht über die Regelungen des equal pay noch hinaus und ist daher noch schwieriger umzusetzen. Im Grundsatz sieht das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz eine absolute Gleichbehandlung von Zeitarbeitnehmern nach equal payment und equal treatment vor, die nur durch Anwendung eines Tarifvertrages für die Zeitarbeit abgewandt werden kann.

EU

Die Europäische Union (EU) ist ein aus 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund. Die Bevölkerung in den Ländern der EU umfasst derzeit rund eine halbe Milliarde Einwohner. Gemeinsam erwirtschaften die Mitgliedstaaten im Europäischen Binnenmarkt das größte Bruttoinlandsprodukt der Welt.

EuGH

Der Europäische Gerichtshof (EuGH), amtlich Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften, mit Sitz in Luxemburg ist das oberste rechtsprechende Organ der Europäischen Gemeinschaften. Er nimmt damit im politischen System der EU die Rolle der Judikative ein; präziser spricht man jedoch von den Gerichten der Europäischen Gemeinschaften, denn es gibt mittlerweile drei Spruchkörper.

EVG

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, kurz EVG, ist eine deutsche Gewerkschaft, die am 30. November 2010 durch die Fusion der Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet entstand. Die neue Gewerkschaft hatte zum Zeitpunkt ihrer Gründung rund 240.000 Mitglieder. Wie zuvor Transnet gehört die EVG dem DGB an. Die politische Gründung erfolgte am 1. Dezember 2010.

Exegese

Exegese ist die Auslegung bzw. Interpretation von Texten. Die zentralen Aussagen, Inhalte und Strukturmerkmale eines Textes sollen für den Leser verdeutlicht und zugänglich gemacht werden. Im Alltagssprachgebrauch wird der Ausdruck meist mit Bezug auf heilige Schriften verwendet. Der Ausdruck ist aber auch im Zusammenhang mit der Auslegung juristischer oder anderer Texte anzutreffen.

Externes Personal

Als externes Personal werden die Zeitarbeitnehmer im Gegensatz zu den Mitarbeitern in Verwaltung und Geschäftsstellen der Zeitarbeitsunternehmen (internes Personal) bezeichnet. Das externe Personal wird nicht in den Räumen des Zeitarbeitsunternehmens eingesetzt, sondern beim Kundenunternehmen.

Flexibilität

Wesentlicher Vorteil der Zeitarbeit gegenüber den herkömmlichen Beschäftigungsverhältnissen ist die Flexibilität. Mit Hilfe der Zeitarbeit können Unternehmen auf schwankende Auftragslagen flexibel reagieren.

GDA

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) wurde vom Bund, den Bundesländer und den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung auf der Grundlage internationaler und europäischer Vorgaben vereinbart und im November 2007 von der 84. Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder (ASMK) bestätigt.

GdP

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist eine deutsche Gewerkschaft, die sich mit den Belangen von Beschäftigten der Polizei befasst. Die GdP steht allen Polizeibeschäftigten zur Mitgliedschaft offen. Als mitgliederstärkste Berufsvertretung organisiert sie rund 180.000 Mitglieder. Die GdP ist seit 1. April 1978 eine der acht Einzelgewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wurde am 14. September 1950 in Hamburg auf Bundesebene gegründet.

Gefahrtarif

Der Gefahrtarif ist eine Satzung einer gewerblichen Berufsgenossenschaft. Sie dient zur Berechnung des Beitrags für einzelne Unternehmen, für die die Berufsgenossenschaft zuständig ist. Die Bemessung des Beitrags zur Unfallversicherung nach der Unfallgefahr anhand des Gefahrtarifs dient zur Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.

Gesamtmetall

Gesamtmetall ist die Kurzform für Die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie, den Zusammenschluss der Landesarbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie (M+E).Der Dachverband Gesamtmetall vertritt die gemeinsamen und übergreifenden Interessen der M+E-Unternehmen auf Bundesebene. Gesamtmetall ist Mitglied bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Besondere Arbeits-Schwerpunkte des Dachverbandes Gesamtmetall sind die Konzeption und Koordination gemeinsamer Aktivitäten der in ihr zusammengeschlossenen Verbände sowie die Kontaktpflege zu politischen Institutionen und zu den Medien.

GEW

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (Allgemeiner Deutscher Lehrer- und Lehrerinnen-Verband) - Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher (GEW) ist eine Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW ist die Bildungsgewerkschaft Deutschlands und ihr gehörten Ende 2005 rund 252.000 Mitglieder an.

Girl´s Day

Der Girls’ Day ist ein Aktionstag im Jahr, der speziell Mädchen und Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe motivieren soll. Er soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in den sogenannten „Männerberufen“ zu erhöhen und damit den sich abzeichnenden Fachkräftemangel in der Industrie zu verringern. Insgesamt haben bereits etwa 800.000 Mädchen mitgemacht.

GKV

Der GKV-Spitzenverband ist der Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Ihm gehören alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland an. Er vertritt die Belange der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf Bundesebene und gestaltet die Rahmenbedingungen für die gesundheitliche Versorgung. Die vom GKV-Spitzenverband abgeschlossenen Verträge und seine Entscheidungen gelten für alle Krankenkassen.

GKV-Spitzenverband

Der GKV-Spitzenverband ist der Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Ihm gehören alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland an. Er vertritt die Belange der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf Bundesebene und gestaltet die Rahmenbedingungen für die gesundheitliche Versorgung. Die vom GKV-Spitzenverband abgeschlossenen Verträge und seine Entscheidungen gelten für alle Krankenkassen.

GT

Der Gefahrtarif ist eine Satzung einer gewerblichen Berufsgenossenschaft. Sie dient zur Berechnung des Beitrags für einzelne Unternehmen, für die die Berufsgenossenschaft zuständig ist. Die Bemessung des Beitrags zur Unfallversicherung nach der Unfallgefahr anhand des Gefahrtarifs dient zur Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.

Hartz

Die nach dem ehemaligen VW-Vorstand Peter Hartz benannten Reformgesetze der rot-grünen Bundesregierung haben den Boden für die positive Entwicklung der Zeitarbeit bereitet. Die gesetzlichen Lockerungen für die Zeitarbeit (Hartz I) und die in diesem Zusammenhang umgesetzte Tarifierung der Branche waren Voraussetzung für die aktuelle Entwicklung der Branche.

HDE

Der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) ist die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels für rund 410.000 selbstständige Unternehmen mit 2,7 Millionen Beschäftigten und jährlich 395 Milliarden Euro Umsatz. Der HDE hat über 100.000 Mitglieder.

HEGA

Handlungsempfehlung/ Geschäftsanweisung

IAB

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit gegründet. Es erforscht den Arbeitsmarkt auf Grundlage zweier gesetzlicher Aufträge, die für den Bereich der Arbeitslosenversicherung im SGB III und für die Grundsicherung für Arbeitsuchende im SGB II geregelt sind. Das IAB macht seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich und erteilt unabhängigen Rat an Politik und Praxis.

IAQ

Das IAQ ist im Jahr 2007 aus vier Forschungsschwerpunkten und einem Teil der Wissenschaftler des früheren Instituts Arbeit und Technik (IAT), gegründet worden, das auf Beschluss der Landesregierung neuorganisiert und in die Universität Duisburg-Essen und die FH Gelsenkirchen überführt wurde. Als Institut des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften an der UDE führt das IAQ die Arbeits- und Bildungsforschung des früheren Instituts Arbeit und Technik (IAT) fort und entwickelt sie weiter. Als Zentrum für interdisziplinäre und international vergleichende Forschung in den Sozialwissenschaften richtet das IAQ den besonderen Fokus auf die Bereiche Beschäftigung, Sozial- und Bildungssysteme. Es befasst sich mit Grundlagen- wie auch angewandter Forschung.

IAT

Das Institut Arbeit und Technik (IAT) ist ein anwendungsorientiertes Forschungsinstitut der Fachhochschule Gelsenkirchen mit Sitz im Wissenschaftspark Rheinelbe in Gelsenkirchen. Das IAT wurde im Jahr 1988 als Teil des Wissenschaftzentrums NRW gegründet.

IAW

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) ist ein unabhängiges, außeruniversitäres Forschungsinstitut. Der Sitz ist in Tübingen. Das IAW beschäftigt 20 Wissenschaftler und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e. V. (ARGE).

 

IDEAS

Institut für Deutsches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht

IfM

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn wurde im Jahre 1957 von der Bundesrepu­blik Deutschland und dem Land Nordrhein-Westfalen als Stiftung des privaten Rechts ge­gründet. Laut Satzung hat das IfM Bonn die Aufgabe, Lage, Entwicklung und Probleme des Mittelstandes zu erforschen, die Forschungs­ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und mit seinen Arbeiten auch zur Erfüllung der Aufgaben der Ressorts seiner Stifter beizutragen.

ifo

Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (ifo: Akronym aus Information und Forschung) ist eine Münchner Forschungseinrichtung, die als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands ihre Arbeit der Analyse der Wirtschaftspolitik widmet und monatlich den ifo Geschäftsklimaindex ermittelt.

IG Bau

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) entstand am 1. Januar 1996 durch Fusion der IG Bau-Steine-Erden (IG BSE) und der Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft. Zur Zeit ihrer Gründung (1996) gehörten ihr rund 720.000 Mitglieder an. Ende 2007 zählte die IG Bau 350.000 Mitglieder. Die IG BAU ist als viertgrößte Einzelgewerkschaft Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

IG BCE

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) entstand 1997 durch Fusion der IG Bergbau und Energie (IG BE) mit der IG Chemie, Papier, Keramik (IG CPK) und der Gewerkschaft Leder (GL). Die IG Bergbau, Chemie, Energie ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und drittgrößte Einzelgewerkschaft im DGB. Ende 2005 gehörten ihr rund 749.000 Mitglieder an.

IG Metall

Die IG Metall (Industriegewerkschaft Metall, IGM) ist vor der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die größte Einzelgewerkschaft in Deutschland und ebenfalls die weltweit größte organisierte Arbeitnehmer-Vertretung. Die IG Metall wurde 1949 gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

ILO-Erwerbskonzept

Die  ILO-Erwerbsstatistik  des  Statistischen  Bundesamtes  setzt  die  von  der  Internationalen  Arbeitsorganisation  (ILO)  formulierten, international anerkannten und angewandten Kriterien für die Differenzierung von Personen nach dem Erwerbsstatus um. Die Quelle der Erwerbslosendaten  ist  die  Arbeitskräfteerhebung,  die  in  Deutschland  in  den  Mikrozensus  integriert ist. Bei der Arbeitskräfteerhebung handelt es sich um eine Stichprobenerhebung (monatliche Befragung von 35.000 Personen), entsprechend sind die Hochrechnungsergebnisse mit einem Stichprobenzufallsfehler behaftet, der bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen ist.

Inlandskonzept

Nach dem Inlandskonzept gehören Einpendler, die in Deutschland arbeiten,  ihren Wohnsitz aber im Ausland haben, zu den Erwerbstätigen bzw. Beschäftigten, während Auspendler nicht mitgezählt werden.

INSM

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Kurzform INSM, ist eine 2000 vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründete sowie von weiteren Wirtschaftsverbänden und Unternehmen, getragene Organisation, die das Ziel verfolgt, die deutsche Öffentlichkeit von „marktwirtschaftlichen Reformen“ zu überzeugen. Die INSM beruft sich laut ihrem veröffentlichtem Mission Statement auf "eine klare ordnungspolitische Linie im Sinne Ludwig Erhards".

Internes Personal

Internes Personal sind die Mitarbeiter, die in der Verwaltung und den Geschäftsstellen der Zeitarbeitsunternehmen eingesetzt sind. Sie verwalten und überlassen das externe Personal, also die Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens, die per Zeitarbeit in die Kundenbetriebe überlassen werden.

IW

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) mit Hauptsitz in Köln und einem Hauptstadtbüro in Berlin ist ein arbeitgebernahes Wirtschaftsforschunginstitut. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung. Das IW wurde am 16. Januar 1951 als Deutsches Industrie-Institut (DI) gegründet.

IW Köln

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) mit Hauptsitz in Köln und einem Hauptstadtbüro in Berlin ist ein arbeitgebernahes Wirtschaftsforschunginstitut. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung. Das IW wurde am 16. Januar 1951 als Deutsches Industrie-Institut (DI) gegründet.

KAS

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. (KAS) ist die parteinahe Stiftung der CDU. National und international setzt sich die Konrad-Adenauer-Stiftung für politische Bildung sowie die Förderung der europäischen Einigung ein, unterstützt Kunst und Kultur, fördert begabte Studenten und Doktoranden mit Stipendien und dokumentiert und erforscht die geschichtliche Entwicklung der christlich-demokratischen Bewegung.

Klebe-Effekt

Als KlebeEffekt wird die Übernahme von Zeitarbeitnehmern in den Kundenbetrieb beschrieben. Nach Branchenerfahrungen liegt dieser Wert bei einem Drittel. Das heißt, dass statistisch gesehen jeder dritte Zeitarbeitnehmer aufgrund seiner Tätigkeit vom Kundenbetrieb abgeworben wird. Dieser arbeitsmarktpolitische Effekt blieb auch der Politik nicht verborgen und sie versuchte sich diesen u.a. durch die Einrichtung der PersonalServiceAgenturen (PSA) zu Nutze zu machen. Diverse Konstruktionsmängel verhinderten jedoch, dass sich die PSA zu einem ähnlichen Erfolgsmodell wie die private Zeitarbeit entwickelten. Die Branche weist jedoch immer wieder darauf hin, dass arbeitsmarktpolitische Effekte ein positiver Nebeneffekt der Zeitarbeit sein könne, aber nicht ihre Hauptaufgabe darstellt.

Konsolidierung

Konsolidierung oder Konsolidation (von lat. consolido, „fest machen“) bezeichnet: Die Sicherung (Festigung) etwas Bestehenden. Das Wesen der Konsolidierung ist das Zusammenfassen, Zusammenrücken, Verschmelzen von Dingen die zusammengehören, so dass unerwünschte, nicht passende oder kranke Dinge ausgeschieden werden und ein klareres und kompakteres Ganzes entsteht.

KPMG

Die KPMG International Cooperative (auch KPMG International) ist ein globales Netzwerk rechtlich selbständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- bzw. Managementberatung. Der Name des Unternehmens geht zurück auf seine Gründer Klynveld, Peat, Marwick und Goerdeler. Mit rund 155.000 Mitarbeitern an Standorten in 155 Ländern und insgesamt 23,42 Milliarden USD Umsatz (2013)[3] gehört KPMG zu den sogenannten Big Four unter den internationalen Prüfungsgesellschaften.

Kug

Konjunkturelles Kurzarbeitergeld (Kug) wird gewährt, wenn in Betrieben oder Betriebsabteilungen die regelmäßige betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit infolge wirtschaftlicher Ursachen oder eines unabwendbaren Ereignisses vorübergehend verkürzt wird. Die Voraussetzungen der §§ 169 bis 182 Sozialgesetzbuch 3 (SGB III) müssen dabei erfüllt sein.

Kundenbetrieb

Im Kundenbetrieb leisten die Zeitarbeitnehmer ihren Einsatz ab. Das Kundenunternehmen ist Vertragspartner des Zeitarbeitsunternehmens, das wiederum den Zeitarbeitnehmer unter Vertrag hat. Dieses rechtliche Zusammenspiel nennt sich Dreiecksverhältnis.

Kurzarbeit

Kurzarbeit ist im Arbeitsverhältnis ein Ausnahmezustand mit reduzierter Regelarbeitszeit. Sie soll Unternehmen als Möglichkeit dienen, bei schwieriger Wirtschaftslage Kündigungen zu vermeiden. Die Arbeitnehmer im Unternehmen arbeiten bei Kurzarbeit über einen gewissen Zeitraum hinweg weniger oder sogar überhaupt nicht. Der dadurch entstehende Verdienstausfall wird durch den Staat in gewisser Höhe ausgeglichen. Zuständig für diese Leistung ist in Deutschland die Bundesagentur für Arbeit, in Österreich der Arbeitsmarktservice.

LAG

Das Landesarbeitsgericht (LAG) ist in Deutschland ein oberes Landesgericht auf dem Gebiet der Arbeitsgerichtsbarkeit. Es ist regelmäßig Berufungs- oder Beschwerde-Gericht im Rechtszug der Arbeitsgerichtsbarkeit zu den erstinstanzlichen Urteilen und Beschlüssen des Arbeitsgerichtes. Gegen Urteile des Landesarbeitsgerichts ist als Rechtsmittel die Revision oder bei Beschlüssen die Rechtsbeschwerde zum Bundesarbeitsgericht möglich.

Leiharbeit

Bei der Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit, Personalleasing, Zeitarbeit) wird ein Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer, Zeitarbeitnehmer) von seinem Arbeitgeber (Verleiher, Zeitarbeitsunternehmen) einem Dritten (Entleiher) zur Arbeitsleistung überlassen. Bei der Formulierung zur Arbeitnehmerüberlassung entschied sich der Gesetzgeber für das Wort "Leiharbeit", das nicht nur diskriminierend ist, sondern auch die gesetzl. Vorgaben des BGB (§ 598) unterläuft, nach dem eine Leihe grundsätzlich kostenlos sein muss - die Zeitarbeitsbranche setzt sich intensiv dafür ein, die Wortwahl zu ändern.

Lobbyist

Lobbyismus, auch als Fünfte Gewalt bekannt, ist eine aus dem Englischen übernommene Bezeichnung (Lobbying) für eine Form der Interessenvertretung in der Politik, in der Interessengruppen, die Lobbys, die Exekutive und Legislative durch persönliche Kontakte beeinflussen oder die öffentliche Meinung über die Massenmedien. Offizielle Bezeichnungen sind etwa Interessenvertretung, Public Affairs, politische Kommunikation, Politikberatung und Ähnliches.

MABiS.NeT

MABiS.NeT strebt den Aufbau eines überregionalen Vermittlungs und Nachsorgenetzes zur beruflichen Wiedereingliederung Haftentlassener in NRW an. Damit soll auch das Rückfallrisiko (ehemaliger) Strafgefangener reduziert werden. MABiS.NeT verknüpft das berufliche Qualifizierungsangebot des Strafvollzuges mit externen Ausbildungs und Beschäftigungsangeboten. Dabei zielt die marktorientierte Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration darauf, Gefangene schon in der Haft in Arbeitsplätze oder Qualifizierungen zu vermitteln. 

Max Straubinger

Max Straubinger gehörte von 1978 bis 1994 dem Marktrat von Simbach an und ist seit 1990 Abgeordneter im Kreistag des Landkreises Dingolfing-Landau. Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und hier seit 2002 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe sowie seit Januar 2005 Vorsitzender des Landesgruppenarbeitskreises Arbeit und Soziales; Gesundheit; Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit Januar 2006 gehört er außerdem dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an.

MdB

Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) ist die amtliche Bezeichnung für einen Abgeordneten im Deutschen Bundestag. „Bundestagsabgeordneter“ ist eine weitere Bezeichnung.

MdL

Mitglied des Landtages (MdL) ist die amtliche Bezeichnung für einen Abgeordneten im Landesparlament eines deutschen Bundeslandes. „Landtagsabgeordneter“ ist eine weitere Bezeichnung.

Mikrozensus

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der im Gegensatz zur Volkszählung nur nach bestimmten Zufallskriterien ausgewählte Haushalte beteiligt sind. Die Anzahl der Haushalte wird so gewählt, dass die Repräsentativität der Ergebnisse statistisch gesichert ist. Der Mikrozensus dient dazu, die im Rahmen von umfassenden Volkszählungen erhobenen Daten in kurzen Zeitabständen mit überschaubarem organisatorischem Aufwand zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Mindestlohn

Ein Mindestlohn ist ein in der Höhe festgelegtes, kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. Die Festsetzung erfolgt durch eine gesetzliche Regelung, durch eine Festschreibung in einem allgemeinverbindlichen Tarifvertrag oder implizit durch das Verbot von Lohnwucher. Eine Mindestlohnregelung kann sich auf den Stundensatz oder den Monatslohn bei Vollzeitbeschäftigung beziehen. Neben nationalen Mindestlöhnen gibt es auch regionale Varianten, die sich z. B. auf Bundesstaaten oder Städte beziehen. Eine weitere Erscheinungsform sind branchenspezifische Mindestlöhne.

MPiD

Moderne Personaldienstleistungen in Deutschland

NGG

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist eine der acht Einzelgewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die NGG wurde 1949 gegründet. Sie vertritt die Interessen der Beschäftigten u. a. aus den Branchen Backgewerbe, Fleisch und Fisch, Getränke, Hotel- und Gastgewerbe, Milch, Süßwaren, Obst und Gemüse, Zucker und Tabak. NGG blickt auf längste Tradition aller deutscher Gewerkschaften zurück, weil eine ihrer Vorläuferorganisationen der 1865 in Leipzig gegründete Allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiter-Verein ist. Ende 2008 gehörten der NGG 205.795 Mitglieder an.

Nordmetall

Nordmetall (Nordmetall – Verband der Metall- und Elektroindustrie e. V.) ist ein Arbeitgeberverband in Norddeutschland. Er vertritt 255 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nordwestlichen Niedersachsen. Dazu gehören Maschinen- und Schiffbauer, Unternehmen aus Luftfahrt- und Automobilindustrie, Stahlproduzenten genauso wie Spezialisten aus Medizin- und Elektrotechnik. Nordmetall repräsentiert damit eine Schlüsselindustrie des Nordens mit rund 105.000 Beschäftigten.

On-Site-Management

Beim On-Site-Management arbeiten die Personaldisponenten des beauftragten Zeitarbeitsunternehmens direkt beim Kundenbetrieb vor Ort und bearbeiten alle notwendigen Stellenbesetzungen durch externes Personal.

Othmar Hill

Dr. Othmar Hill

HILL International
geb. 1948

Kontakt:
mail: hill@hill.co.at
tel: +43 [0]1 796 97 98
fax: +43 [0]1 796 97 98-12
post: A- 1030 Wien, Schwarzenbergplatz 7
web: http://www.hill-international.com

Ausbildung:

  • Studium der Psycholgie, Universität Wien mit Schwerpunkt Testpsycholgie, Wirtschaftspsychologie, Human Resources Management
  • Personenzentrierte Gruppenarbeit direkt bei Carl Rogers
  • Human Ressourcen Management

Fachgebiet/Tätigkeitsfeld

  • 1970: Aufbau des Instituts für Arbeitspsychologie und Leitung des Testpsychologischen Instituts
  • 1975: Gründer & Präsident von HILL International – heute 30 Büros in 20 Ländern
  • 1998: Gründer und Hauptgesellschafter von HILL Communications
  • 1998: Gründung des Institutes für Humanistisches Management
  • 1999-2003: Leitung der Sektion Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologie im BÖP
  • Betriebspsychologische Beratung und Managementbegleitung im HR-Bereich seit mehr als 30 Jahren
  • Strategische Planung für multinationale Konzerne, die Wirtschaftskammer in vielen CEE/SEE-Ländern und diversen Unternehmen
  • Führungskräfte-Ausbildner und HR-Management für die Wirtschaftskammer [Internationaler Know-how Transfer] und als Managementtrainer in KMU’s und globalen Konzernen
  • Entwicklung zahlreicher strukturierter Potenzial-analysen, zB HILL_BEST FIT, Berufskompass
  • Erfinder des »humanistischen Managements«, sowie Management on Tour, »HILL Window« für Unternehmenskulturen,…...
  • Spezialist für »Interkulturelles Management«

Referenzen:

  • BMW München, Dr. Janssen
  • Robert BOSCH AG, Dir. Pölzl
  • Österreichwerbung, Gen.-Dir. Oberascher

Publikationen

  • Vielfältige Beiträge in Wirtschaftsmagazinen und Tageszeitungen, national sowie international
  • Diverse Vorträge, Referate und Podiumsdiskussionen zu den Themen: Karriereplanung, Reformstaaten, neue Arbeitswelten, Wirtschaftspsychologie, Strategische Planung etc.
  • Bücher:
    • »Das Ende der Massenmenschhaltung«: Humanistisches Management in Zeiten rasender Gesellschaften; Akademie Verlag München, 2001
    • »Das Mittelmäßigkeits-Kartell«: Die Verschwörung der Kleinkarierten; Co-Autor, Wirtschaftsverlag Langen Müller/Herbig, 1994

Quelle: http://www.human.or.at/Dr-Othmar-E-Hill.50.0.html

Outplacement

Outplacement bzw. Außenvermittlung bezeichnen eine von Unternehmen finanzierte Dienstleistung für ausscheidende Mitarbeiter, die als professionelle Hilfe zur beruflichen Neuorientierung angeboten wird, bis hin zum Abschluss eines neuen Vertrages oder einer Existenzgründung.

PDK

In dieser Berufsbezeichnung werden die Berufsbilder eines Vertriebsmitarbeiters und eines Personalreferenten mit Führungs- und Leitungsaufgaben zusammengefasst. Um eine einheitliche Qualifizierung sicherzustellen, wurde von der IHK ein Zertifikatslehrgang "Personaldisponent für Zeitarbeit" angeboten. Seit 2008 wird durch die IHK-Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau gezielt für diesen Beruf ausgebildet.

Personaldienstleistung

Personaldienstleistung ist der Oberbegriff, unter dem sich Dienstleistungen wie Zeitarbeit, On-Site-Management oder Personalvermittlung fassen lassen.

Personaldisponent

Der Personaldisponent ist Ansprechpartner für Kunden von Vorgesetzter für die Zeitarbeitnehmer. Er koordiniert Anfragen, Einsätze und Anstellungen. Der Personaldisponent gehört zum internen Personal.

Prekarisierung

Prekarisierung (lat.-fr. prekär; „unsicher, durch Bitten erlangt, widerruflich, schwierig“) bezeichnet die stetige Zunahme der Zahl von Arbeitsplätzen mit geringer Arbeitsplatzsicherheit, niedrigem Lohn, Teilzeitbeschäftigung, befristeten Verträgen und mangelndem Kündigungsschutz. Prekarisierung beschreibt den Prozess der relativen Zunahme von prekären Arbeitsverhältnissen in der nichtselbständigen Erwerbsarbeit.

Recruiting

Die Personalbeschaffung - Recruiting - ist Teil der Personalwirtschaft und befasst sich mit der Deckung eines zuvor definierten Personalbedarfs. Bevor Personal beschafft wird, wird der Personalbedarf in der gewünschten Anzahl, zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort und mit den erforderlichen Qualifikationen ermittelt.

Remanenzkosten

Im Rahmen der Kurzarbeit findet eine Reduzierung der Arbeitszeit statt, die durch das Kurzarbeitergeld aufgefangen wird. Allerdings behält der Arbeitnehmer die kompletten Ansprüche auf Urlaub und Jahressonderzahlungen auch für den Teil der Arbeit, die nicht geleistet wird. Diese Kosten bleiben beim Unternehmen. Außerdem muss das Unternehmen 50 Prozent der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung in den ersten sechs Monaten weiterhin abführen – also Sozialversicherungsbeiträge für nicht geleistete Arbeit zahlen.

Reuters

Die Reuters Group plc war zuletzt die weltweit größte internationale Nachrichtenagentur mit Hauptsitz in London. Ihr Schwerpunkt waren Wirtschaftsthemen, doch verkaufte sie ähnlich der Deutschen Presse-Agentur oder Associated Press auch andere Nachrichten. Nach Kauf durch und Vereinigung mit der kanadischen Thomson-Gruppe heißt der Konzern seit dem 17. April 2008 Thomson Reuters und hat seinen Hauptsitz in New York.

saisonbereinigt

Weil die Saisonkomponenten die regelmäßigen Ausschläge eines Kalendermonats sind, stellen sie langfristige Durchschnittswerte
dar, die deswegen auch für den aktuellen Rand ziemlich genau bestimmt werden können. Die Schätzung des Trends am aktuellen
Rand ist ungleich schwieriger und mit rein statistischen Mitteln nicht zu leisten. Die Saisonbereinigung ist also im Wesentlichen eine
mathematisch-statistische Aufgabe, während die Einschätzung des Trends (und insbesondere der konjunkturell bedingten Arbeits-
losigkeit und ihrer Veränderung) am aktuellen Rand von volkswirtschaftlichen Analysten (Arbeitsmarktanalyse und Arbeit
smarktberichterstattung der BA) aufgrund ergänzender statistischer Größen und Modelle, inhaltlicher Erwägungen und genauer Kenntnis der
Vorgänge am Arbeitsmarkt zu erfolgen hat; die saisonbereinigten Zahlen sind dafür die notwendige Basis.

SGB

Das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) ist die Kodifikation des Sozialrechts. 1969 hat der Gesetzgeber mit der Konzeption einer Zusammenfassung von zahlreichen Einzelgesetzen zu einem zusammenhängenden Gesetzeswerk begonnen. Das SGB enthält sowohl Regelungen über die verschiedenen Zweige der Sozialversicherung, die früher in der Reichsversicherungsordnung kodifiziert waren, als auch über jene Teile des Sozialrechts, die als Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln finanziert werden.

Stamm-Mitarbeiter

Als Stamm-Mitarbeiter werden die Mitarbeiter in einem Kundenbetrieb bezeichnet, die dort angestellt sind. Das Prinzip des equal payment bzw. equal treatment orientiert sich an den Bedingungen, die für diese Stamm-Mitarbeiter mit vergleichbaren Aufgabengebieten gelten.

Synchronisationsverbot

Unter Synchronisationsverbot versteht man das gesetzliche Verbot, Arbeitsverträge für Zeitarbeitnehmer zeitlich mit der Dauer des bevorstehenden Einsatzes zu synchronisieren. In Frankreich beispielsweise ist dies nicht nur nicht verboten, sondern sogar Pflicht. In diesem Fall spricht man von einem Synchronisationsgebot. Durch die Hartz-Gesetze wurde das Synchronisationsverbot aufgehoben. Es gilt nunmehr, wie für alle anderen Arbeitnehmer auch, das Teilzeit und Befristungsgesetz.

TaBV

Bei TaBV handelt es sich um "Beschwerdesachen in Beschlussverfahren".

Tarif

Ein Tarif ist eine Sammlung von festen Bedingungen, insbesondere Preisen, für Leistungen bestimmter Art. Für Waren wird der Begriff seltener verwendet. Solche Bedingungen werden dann Tarif genannt, wenn sie einseitig von einem Anbieter vielen möglichen Vertragspartnern angeboten werden; insbesondere auch, wenn sie einen amtlichen Charakter haben. Das Wort Tarif stammt aus dem Arabischen, es bedeutet Bekanntmachung, Preisliste (zu arabisch ´arrafa, bekanntmachen). Es wurde im Arabischen besonders bei Zolltarifen verwendet, auch die Stadt Tarifa hat daher ihren Namen, weil Sie genau an der Meerenge von Gibraltar liegt und die die Meerenge kreuzenden Schiffsführer dort für das Passieren eine Gebühr entrichten mussten. Auf dem Weg über das italienische tariffa und das französische tarif gelangte es als Lehnwort in die deutsche Sprache.

Tarifvertrag

Zwischen dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und der Tarifgemeinschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes wurde ein umfangreiches Tarifwerk ausgehandelt, das die Arbeitsbedingungen für die Zeitarbeitnehmer regelt, die von iGZMitgliedsunternehmen beschäftigt werden. Gleiches gilt für Zeitarbeitsunternehmen, die sich an den iGZ-DGB-Tarifvertrag, anlehnen, das heißt ihn anwenden, ohne offiziell iGZ-Mitglied zu sein.

Tariföffnungsklausel

Für Zeitarbeitnehmer in Deutschland gilt grundsätzlich equal payment. Hiervon kann nur abgewichen werden, wenn ein eigens für die Zeitarbeit abgeschlossener Tarifvertrag zur Anwendung kommt. Diese Möglichkeit nennt sich Tariföffnungsklausel.

Teilzeit- und Befristungsgesetz

Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) regelt im deutschen Arbeitsrecht das Recht der Teilzeitarbeitsverhältnisse und der befristeten Beschäftigung. Ziel des Gesetzes ist es nach seinem § 1 „Teilzeitarbeit zu fördern, die Voraussetzungen für die Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge festzulegen und die Diskriminierung von teilzeitbeschäftigten und befristet beschäftigten Arbeitnehmern zu verhindern“. Das Gesetz setzt die EG-Richtlinie über Teilzeitarbeit und die EG-Richtlinie über befristete Arbeitsverträge in nationales Recht um.

Telemediengesetz

Das Telemediengesetz (TMG) regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Telemedien. Es ist eine der zentralen Vorschriften des Internetrechts.

TMG

Das Telemediengesetz (TMG) regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Telemedien. Es ist eine der zentralen Vorschriften des Internetrechts.

TV BZ ME

Tarifvertrag Branchenzuschlag Metall und Elektro-Industrie

TVöD K

Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezeichnet mehrere Tarifverträge für die Beschäftigten bei Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung. Am 1. Oktober 2005 ist zunächst der TVöD für die Beschäftigten der Bundesverwaltung und der Kommunen in Deutschland in Kraft getreten und löste dort den Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) sowie die parallel bestehenden Tarifverträge für Arbeiter des Bundes und der kommunalen Arbeitgeber weitgehend ab. Das "K" steht für Krankenhäuser.

TzBfG

Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) regelt im deutschen Arbeitsrecht das Recht der Teilzeitarbeitsverhältnisse und der befristeten Beschäftigung. Ziel des Gesetzes ist es nach seinem § 1 „Teilzeitarbeit zu fördern, die Voraussetzungen für die Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge festzulegen und die Diskriminierung von teilzeitbeschäftigten und befristet beschäftigten Arbeitnehmern zu verhindern“.

Urlaubsgeld

Urlaubsgeld ist ein zusätzliches Entgelt des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer, das einen Beitrag zu den meist im Sommer anfallenden urlaubsbedingten Aufwendungen darstellt. Zu unterscheiden ist es insbesondere vom Urlaubsentgelt nach § 11 BUrlG, das die Weiterzahlung des gewöhnlichen Lohnes für die Zeit des Urlaubs bezeichnet. Das Urlaubsgeld ist eine Sonderzuwendung (Sonderleistung, Gratifikation im weiteren Sinn) und folgt grundsätzlich den allgemeinen Regeln des Rechts der Sonderzuwendungen.

VBG

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit knapp 30 Mio. Versicherungsverhältnissen in der Bundesrepublik. Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den knapp 590.000 Mitgliedsunternehmen zählen Dienstleistungsunternehmen aus über 100 Gewerbezweigen, wie z. B. Banken und Versicherungen, Zeitarbeitsunternehmen, Unternehmen der IT-Branche sowie Sportvereine.

vbw

Die vbw (Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.) vertritt als Dachverband rund 80 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände sowie 30 Einzelunternehmen in Bayern. Der Dachverband sieht sich als zentraler Ansprechpartner der Politik in Bayern und erarbeitet politische Entscheidungsgrundlagen.

VDMA

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ist der Interessensverband der Investitionsgüterindustrie. Er vertritt rund 3.000 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen.

VDSI

Der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V. (VDSI) ist ein Berufsverband für Arbeitssicherheit und Umweltschutz mit Sitz in Wiesbaden. Das Organisationsziel ist ähnlich den Berufsgenossenschaften im betrieblichen Brandschutz, arbeitsmedizinische Vorsorge und Arbeitshygiene. Dem VDSI gehören Ingenieure, Techniker, Meister, Ärzte, Psychologen aus den einschlägigen Bereichen an.

ver.di

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz: „Verdi“, Wortmarke „ver.di“) ist eine Mitgliedsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 2,2 Millionen Mitglieder (Stand: 31. Dezember 2008) und ist damit die zweitgrößte Gewerkschaft im DGB nach der IG Metall. Ver.di ist die Gewerkschaft der Dienstleistungsbranchen.

verdi

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz: „Verdi“, Wortmarke „ver.di“) ist eine Mitgliedsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 2,2 Millionen Mitglieder (Stand: 31. Dezember 2008) und ist damit die zweitgrößte Gewerkschaft im DGB nach der IG Metall. Ver.di ist die Gewerkschaft der Dienstleistungsbranchen.

VGS

Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (VGS) bescheinigt die Agentur für Arbeit einem Arbeitssuchenden oder einem Arbeitslosen das Vorliegen der Fördervoraussetzungen für eine oder mehrere Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. In dem Gutschein wird das Maßnahmeziel und der Maßnahmeinhalt festgelegt und dem Gutscheininhaber eine verbindliche Förderzusage erteilt. Der Gutscheininhaber kann sich mit dem Gutschein selbst einen zugelassenen Maßnahmeträger, einen privaten Arbeitsvermittler oder einen Arbeitgeber suchen, der dann aufgrund des Gutscheines die Maßnahmekosten direkt mit der Agentur für Arbeit abrechnet. Der Gutschein kann zeitlich befristet oder regional beschränkt sein.

VGZ

Die beiden Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit, der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ), führen ihre Tarifverhandlungen mit Gewerkschaften, die im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) organisiert sind, gemeinsam. Am 22. Februar 2012 haben iGZ und BAP in Düsseldorf eine Vereinbarung über die Einrichtung der Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) geschlossen.

VKA

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) regelt die Arbeitsbedingungen für die kommunalen Beschäftigten und schließt Tarifverträge mit den zuständigen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes. Die Tarifverträge der VKA gelten für über zwei Millionen Beschäftigte des kommunalen öffentlichen Dienstes bei über 10.000 Arbeitgebern. Die VKA hat 16 Mitgliedverbände – die Kommunalen Arbeitgeberverbände (KAV) in den Bundesländern. Diesen sind die einzelnen kommunalen Arbeitgeber angeschlossen.

VZa

Der österreichische Verband Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung, kurz VZa, wurde 1995 von Kommerzialrat Adolf Mastny in Wien als repräsentative Dachorganisation der österreichischen Arbeitskräfteüberlasser ins Leben gerufen. Der Verband vertritt die Interessen von Unternehmen, deren Aufgabenbereiche in der Arbeitskräfteüberlassung bzw. in der Arbeitsvermittlung liegen.

WeGebAU

WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) ist eine Weiterbildungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit. Seit 2006 gibt es von der Agentur für Arbeit unter dem Namen WeGebAU Subventionen zur Förderung der beruflichen Qualifizierung für Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer in Unternehmen.

WSI

Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut ist ein gewerkschaftsnahes Forschungsinstitut mit Sitz in Düsseldorf. Es geht zurück auf das 1946 gegründete Wirtschafts-Wissenschaftliche Institut (WWI) und wurde 1972 umbenannt. Seit 1995 ist es in die Hans-Böckler-Stiftung eingegliedert.

WZB

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist eine international renommierte Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften. Es wurde 1969 auf Initiative von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen gegründet. Im WZB arbeiten rund 140 deutsche und ausländische Soziologen, Politologen, Wirtschaftswissenschaftler, Historiker, Statistiker, Informatiker und Rechtswissenschaftler. Am WZB wird problemorientierte Grundlagenforschung betrieben. Im Mittelpunkt stehen die westlichen Gesellschaften, Mittel- und Osteuropa sowie China.

ZDH

Im Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) sind die 53 Handwerkskammern, 48 Fachverbände des Handwerks auf Bundesebene sowie weitere wirtschaftliche und sonstige Einrichtungen des Handwerks in Deutschland zusammengeschlossen.In rund 1.000.000 Betrieben arbeiten etwa 5,3 Millionen Menschen und ca. 400.000 Lehrlinge erhalten dort eine qualifizierte Ausbildung. Damit sind 12,5 Prozent aller Erwerbstätigen und 28,3 Prozent aller Auszubildenden in Deutschland im Handwerk tätig.

Zubilis

ZUBILIS steht für „Zukunft der Bildung im Strafvollzug des Landes NRW“. Gefördert wird die Entwicklungspartnerschaft durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Modernisierungskonzepten im Strafvollzug, mit denen Haftentlassene in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Die Förderung für das Projekt lief 2007 aus, und seitdem wird die Arbeit von der AG Übergangsmanagement weitergeführt.