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Opel stellt Zeitarbeitskräfte bei Löhnen gleich
Betriebsvereinbarung für den Bereich Produktion
Der Aufwärtstrend bei Opel ist auch im Segment der Leiharbeit spürbar. Betriebsrat und Geschäftsleitung haben jetzt für den Standort Rüsselsheim eine Betriebsvereinbarung beschlossen, wonach die derzeit rund 40 in der Produktion beschäftigten Leiharbeiter die gleichen Löhne erhalten wie ihre fest angestellten Kollegen.

Bislang wurden die Leiharbeiter nach in der Leiharbeitsbranche geltenden Tarifen bezahlt. Künftig gelten für sie die Tarife der Metallbranche.
Für die Leiharbeiter bedeute dies bis zu 20 Prozent mehr Lohn in der Tasche als bisher und für Opel ein Zuschussgeschäft, da die Leiharbeitsfirmen naturgemäß weiter zusätzlich mit verdienten, erklärte Betriebsratsmitglied Peter Klein auf Nachfrage. Entsprechend werde der Betriebsrat im kommenden Frühjahr nachlegen und anstreben, Leiharbeitsverträge in der Produktion ganz durch befristete Anstellungsverträge zu ersetzen. Die jetzige Vereinbarung werde laut Klein bis Ende des Jahres gelten.
Bislang habe es eine innerbetriebliche Vereinbarung gegeben, bis zu 300 Leiharbeitsstellen in der Produktion zuzulassen, um bei steigender Nachfrage schnell die Produktionskapazitäten anpassen zu können. (...) Insgesamt sind am Standort Rüsselsheim nach Angaben des Betriebsrats 3450 Menschen in der Produktion beschäftigt.
Für das Internationale Technische Entwicklungszentrum, wo Opel bis zu 500 Leihingenieure beschäftigt, gelte diese Vereinbarung nicht. Im Ingenieurssegment gebe es auch nicht diese Lohnschere zwischen Leiharbeitern und Festangestellten, erklärte Klein. (Echo online, 07.09.´10)





