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Positives Echo auf Mindestlohnforderung für die Zeitarbeit
Ablehnende Haltung der FDP stößt auf Kritik
Großes Echo fand die Forderung des Arbeitnehmerflügels der CDU, einen Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche einzuführen.

Der Arbeitnehmerflügel der Unionsfraktion hat einen Mindestlohn für Zeitarbeit gefordert. 7,60 Euro im Tarifgebiet West seien realistisch, sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion, Peter Weiß (CDU). Die Pläne seien mit dem Arbeitsministerium, Gewerkschaften und Arbeitnehmern abgesprochen.
Der Koalitionspartner FDP will den Plänen allerdings nicht zustimmen: "Wir sind strikt gegen einen Mindestlohn bei der Zeitarbeit", sagte FDP-Arbeitsmarktexperte Heinrich Kolb. Grund für den Vorstoß der Union ist die ab Mai 2011 geltende Arbeitnehmerfreizügigkeit. Die erlaubt Firmen der östlichen EU-Beitrittsstaaten, Leiharbeiter nach landesüblichen Tarifen zu bezahlen. Die CDU fürchte einen "verzerrenden Lohnwettbewerb", sagte Weiß.
Reaktionen dazu stehen zum Download im Anhang.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| FAZ.pdf | 166.06 KB |
| Focus.pdf | 52.85 KB |
| Gruene-Mindestlohn.pdf | 6.68 KB |
| SPD-Mindestlohn.pdf | 6.1 KB |
| SPD-Mindestlohn-Zusammenarbeit.pdf | 6.07 KB |
| Sueddeutsche.pdf | 7.88 KB |





