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Äußerungen diskriminieren Zeitarbeitsbranche

20.08.2010

iGZ-Bundesvorsitzende reagiert mit Brief an IG Metall auf "Zuhälter"-Vorwurf

Mit Empörung reagierte jetzt Ariane Durian, Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), auf die Äußerung des 2.  IG-Metall-Bevollmächtigten in Amberg, Zeitarbeit sei für ihn "Zuhälterei".

Zeitarbeit in Deutschland | Unternehmen für Zeitarbeit
Die iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian appelliert für Fair Play.

"Solche Bemerkungen", so die Bundesvorsitzende des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche, "diskriminieren nicht nur seriös, gesetzeskonform und fair arbeitende Unternehmer, sondern würdigen im gleichen Zug auch noch die Zeitarbeitnehmer, für deren Rechte sich die IG Metall stark macht, in höchstem Maße herab".

Offener Brief

In einem offenen Brief fordert sie die IG Metallvorsitzenden Berthold Huber und Detlef Wetzel auf, solche Entgleisungen auf Seiten der IG Metall künftig zu unterbinden und erinnerte in diesem Zusammenhang an das gemeinsame Fairnessabkommen, das im April 2008 zwischen den Zeitarbeitgeberverbänden BZA und iGZ sowie der IG Metall in Frankfurt geschlossen wurde. Es sei, so die Bundesvorsitzende, aufs schärfste zu verurteilen, "dass damit alle Ansätze für eine moderne Zeitarbeit, die sich auf Basis eines tariflichen Branchenmindestlohns fairen Lohn und fairen Wettbewerb auf die Fahnen geschrieben hat, mit Füßen getreten werden".

Zusammenarbeit

Durian: "Diese Ziele wollen und müssen wir gemeinsam mit den Gewerkschaftsvertretern verfolgen. Ich bin sicher, die IG Metallvorsitzenden teilen meine Ansichten, so dass wir weiter konstruktiv zusammen arbeiten können."

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Mittelbayerische-Zeitung.pdf192.38 KB
Anschreiben-Huber-Wetzel2.pdf171.42 KB