KONTAKT
iGZ-Bundesgeschäftsstelle
PortAL 10 | Albersloher Weg 10
48155 Münster
Tel. (02 51) 32 26 2-0
Fax (02 51) 32 26 2-100
iGZ-Hauptstadtbüro Berlin
Schumannstr. 17
10117 Berlin
Tel. (030) 280459-88
Fax: (030) 280459-90
DOWNLOADS
AKTUELLES
-
07.02.2012
-
07.02.2012
-
06.02.2012
-
03.02.2012
-
03.02.2012
-
02.02.2012
-
01.02.2012
-
01.02.2012
-
30.01.2012
-
30.01.2012
Pascal Kober (FDP-MdB): „Wir wollen faire Bedingungen in der Zeitarbeit“
Lohngleichheitsgrundsatz soll Gerechtigkeit in der Branche herstellen
iGZ-Landesbeauftragter Armin Zeller (Baden-Württemberg) kritisiert: Besser Tarifmindestlohn für Branche einführen und ansonsten die Arbeitsbedingungen durch Tarifpartner regeln lassen.

Zeitarbeit sorgt derzeit für einen Jobboom - doch Lohndumping ist oft die Schattenseite. SZ-Redakteurin Sabine Lennartz befragte dazu den Tübinger Bundestagsabgeordneten Pascal Kober, Sozial- und Arbeitsmarktexperte der FDP-Bundestagsfraktion:
SZ: Der Aufschwung am Arbeitsmarkt wird zu einem guten Teil von der Zeitarbeit getragen. Sehen Sie das gerne oder auch mit Bedenken?
Pascal Kober: Zeitarbeit dient ja gerade dazu, kurzfristige, unüberschaubare Auftragsspitzen oder Auftragseinbrüche abzufedern. Insofern ist es normal, dass am Beginn des Konjunkturaufschwungs die Zeitarbeit zunimmt. Verstetigt sich der Wirtschaftsaufschwung aber, erwarte ich eine entsprechende Zunahme der Arbeitsplätze bei der Stammbelegschaft.
SZ: Werden Leiharbeiter zu Lohndumping missbraucht, Stammbelegschaften verdrängt?
Kober: Verallgemeinern kann man das nicht. Gegen die schwarzen Schafe werden wir aber ganz entschieden vorgehen, indem wir die Gesetzeslücken, die das ermöglichen, schließen. Deshalb will die FDP auch den Grundsatz des "Equal pay" wieder herstellen, den RotGrün aufgegeben hatte. Das heißt: Zeitarbeiter und Stammbelegschaft verdienen dasselbe am selben Arbeitsplatz.
SZ: Für Ihren Equal pay-Vorstoß werden Sie sogar von der IG Metall gelobt. Was führt zu ihrer Forderung?
Kober: Es geht uns um Gerechtigkeit. Dass der Zeitarbeitnehmer auch nach einer angemessenen Einarbeitungszeit für die Montage der linken Autotür weniger bekommt als der Stammbeschäftigte für die rechte Autotür , ist nicht zu vermitteln. Insofern ist unsere Forderung auch Ausdruck einer klaren Ordnungspolitik: faire Bedingungen für alle, die am Wirtschaftsleben beteiligt sind.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| fdp-position-sz.pdf | 246.6 KB |





