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Firmen fahren Kurzarbeit zurück
GeAT AG: Handwerksberufe in der Zeitarbeit stark nachgefragt
Bis Jahresende sollen 90 Prozent der Kurzarbeiter wieder voll arbeiten. Thüringer Unternehmen stellen vermehrt Mitarbeiter ein. Für Juli wird im Freistaat eine Arbeitslosenquote unter zehn Prozent erwartet.
Die Konjunktur zieht an. Nachdem im vergangenen Jahr viele Unternehmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken mussten, wird die Teilzeitarbeit momentan zurückgefahren. Aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages geht hervor, dass die Zahl der Kurzarbeiter bis Jahresende um 90 Prozent sinken wird. Im März waren in Thüringen noch rund 21.100 Menschen in Kurzarbeit, meist in Betrieben der Metallindustrie, des Maschinenbaus oder in der Automobilproduktion. Bundesweit haben im März rund 830.000 Beschäftigte kurz gearbeitet. Die Umfrage beinhaltet auch die wirtschaftlichen Erwartungen von rund 1000 Thüringer Unternehmen. (…)
Sinkende Arbeitslosenzahl
Der konjunkturelle Aufschwung führt auch bei den Arbeitsuchenden zu sinkenden Zahlen. "Wir erwarten für den Juli eine Arbeitslosenquote unter zehn Prozent", sagt die Chefin der Erfurter Agentur für Arbeit, Simone Faßbender. Die Erwartungen werden auch durch Neueinstellungen der Unternehmen gestützt. Laut IHK planen 12 Prozent der Betriebe, neues Personal aufzunehmen. Im Vorjahr waren es nur vier Prozent.
GeAT AG: Zeitarbeitnehmer werden übernommen
Vor allem Zeitarbeitsfirmen nehmen derzeit vermehrt Mitarbeiter unter Vertrag. Der größte Thüringer Personaldienstleister, das iGZ-Mitgliedsunternehmen Geat AG, erwartet, dass der Mitarbeiterbestand bis Jahresende von derzeit 1300 auf 1500 gesteigert werden kann. Vor allem Handwerksberufe wie Maschinenbauer können vermittelt werden. Das Unternehmen gibt an, dass jeder zweite Zeitarbeitnehmer mittelfristig fest von einer Firma übernommen wird. (Thüringer Allgemeine, 17.06.´10)





