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iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian thematisierte Zeitarbeit auf LVU-Unternehmertag
Ministerpräsident Beck um weitere Unterstützung für Tarifmindestlohn gebeten
Einen aufmerksamen Zuhörer fanden die iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian und iGZ-Regionalkreisleiterin Birgit Brown (Rheinland-Pfalz) jetzt beim Unternehmertag der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU) in Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz.

Im Rahmen der Veranstaltung in Mainz erläuterten die beiden Vertreterinnen des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten die Positionen des iGZ. Ariane Durian betonte gegenüber Beck unter anderem, dass sich der iGZ bereits seit 2006 für einen tariflichen Branchenmindestlohn einsetze und auch weiterhin an der Realisierung arbeite.
Wichtiger Schritt
In diesem Zusammenhang dankte sie Beck für die bisherige Unterstützung dieses Anliegens und freute sich auf auch künftige Zustimmung - der Branchenmindestlohn sei ein wichtiger, ja unabdingbarer Schritt, um in Deutschland nicht nur ein faires Lohnniveau zu garantieren, sondern den Zeitarbeitsunternehmen auch eine Basis für einen fairen Wettbewerb zu bieten. Daher werde, so die iGZ-Bundesvorsitzende, die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gebeten, den Branchen-Mindestlohntarifvertrag nach Aufnahme in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz für allgemeinverbindlich zu erklären.
Realisierung 2010
Sie hoffe, dass dieses Ziel noch im Laufe dieses Jahres verwirklicht werden könne, erläuterte die iGZ-Bundesvorsitzende dem Ministerpräsidenten die Situation und wies ihn dazu ergänzend auf die kommende EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai 2011 hin.





