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Merkel gegen Lohn-Drückerei in der Zeitarbeit
Bundeskanzlerin will gegen den Missbrauch vorgehen
Sie werde nicht tatenlos zusehen, wenn der ganze Dienstleistungsbereich ein Niedriglohnsektor „an der Grenze zur Sittenwidrigkeit“ werde, sagte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrer Rede auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU am 20. März in Münster.

„Das ist nicht, was wir unter sozialer Marktwirtschaft verstehen.“ Das gelte etwa für Unternehmen wie Schlecker, „die die Möglichkeiten der Leiharbeit derart missbrauchen, dass sie einfach die Leute entlassen, in andere Unternehmen umgruppieren und sie mit der Hälfte des Gehalts wieder einstellen“, kritisierte Merkel. Sie forderte mittelständische Unternehmer auf, solche Praktiken zu brandmarken.





