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Über Entwicklungen der Zeitarbeitsbranche informiert

10.03.2010

Mitgliedertreffen der iGZ-Landesverbände Bremen und Niedersachsen

Ein Informationstreffen, spannend wie ein Fußballspiel: Tarifabschlüsse und -verhandlungen, konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und ein Fazit des iGZ-Landeskongresses Nord bescherte den iGZ-Mitgliedern der Bundesländer Bremen und Niedersachsen am Mittwoch in Oldenburg einen überaus informativen Abend.

Zeitarbeit in Deutschland | Unternehmen für Zeitarbeit
Frauke Schacht und Bettina Schiller berichteten über die Verbandsaktivitäten, RA Dr. Martin Dreyer sprach über Tarife (v.l.).

Begrüßt von den iGZ-Landesbeauftragten und Bundesvorstandsmitgliedern Bettina Schiller (Bremen) sowie Frauke Schacht (Niedersachsen) sprachen die Teilnehmer den beiden Landesbeauftragten ein großes Lob für den zum zweiten Mal veranstalteten Landeskongress im Februar in Bremen aus. Hervorgehoben wurde dabei unter anderem auch die Auswahl der Referenten. Die Mitglieder wünschten sich für die Zukunft abschließend ein wenig mehr Raum für eine Beteiligung des Forums bei den Podiumsdiskussionen.

Neuer Tarifabschluss

Nach dem Bericht aus den vergangenen Vorstandssitzungen und in diesem Rahmen der Präsentation künftiger Marketingstrategien unterrichtete iGZ-Geschäftsführer RA Dr. Martin Dreyer das Plenum über die jüngsten Tarifabschlüsse in der Zeitarbeitsbranche. Am 15. März, so Dreyer, verhandele der mitgliederstärkste Zeitarbeitgeberverband, iGZ, mit den DGB-Gewerkschaften über einen neuen Tarifabschluss. Er rechne damit, dass den Mitgliedern zum iGZ-Bundeskongress am 5. Mai in Bonn ein gemeinsamer Tarifvertrag zur Abstimmung vorliegen werde. In diesem Zusammenhang ging er noch kurz auf den Fall Schlecker ein und betonte, auch der iGZ verwahre sich gegen einen Missbrauch der Zeitarbeit. Er erwarte eine tarifvertragliche Lösung, um diesen "Drehtüreffekt" auszuschließen.

Gesprächsrunde

Mit einer Gesprächsrunde über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, den status quo der Zeitarbeitsbranche und die Entwicklung der Auftragslage endete das Informationstreffen.