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Arbeitsministerin sieht Reformbedarf bei Zeitarbeit
Pläne sollen in den nächsten Wochen vorgelegt werden
Ursula von der Leyen: "Nicht zulassen können wir allerdings, wenn Stammbelegschaften ersetzt werden durch Leiharbeiter – und wenn Leiharbeiter auf Dauer für die gleiche Arbeit viel niedriger bezahlt werden als die regulär Beschäftigten."

Ursula von der Leyen im Interview: „Das Ziel lautete damals, Menschen, die sonst keine Chance haben, eine Brücke in die Arbeitswelt zu bauen. Dieses Ziel wurde erreicht: Zwei Drittel der Zeitarbeiter waren vorher arbeitslos, jeder Zehnte war vorher noch nie beschäftigt. Nicht zulassen können wir allerdings, wenn Stammbelegschaften ersetzt werden durch Leiharbeiter – und wenn Leiharbeiter auf Dauer für die gleiche Arbeit viel niedriger bezahlt werden als die regulär Beschäftigten. Es ärgert mich ungemein, dass hier Schlupflöcher schamlos ausgenutzt werden. Ich hoffe sehr, dass es den Tarifparteien gelingt, hier rasch Abhilfe zu schaffen, noch in der ersten Jahreshälfte. Aber wenn das nicht funktioniert, muss der Gesetzgeber tätig werden.“ Derzeit führe sie noch Gespräche mit den Arbeitgebern und den Gewerkschaften, sagte von der Leyen und kündigte an, sie werde in den kommenden Wochen Vorschläge machen. (SuperIllu, 18.02.´10)





