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Bündnis gegen "schwarze Schafe" in der Zeitarbeit

"CDA und DGB haben vereinbart, dass es im Münsterland keinen Lohn geben soll, von dem der Arbeitnehmer nicht leben kann", sagte der DGB-Regionsvorsitzende Heinz Rittermeier am 2. Februar in Münster. Ziel sei es, die Zahl der Arbeitnehmer, die ihren Lohn durch Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II aufstocken müssen, auf ein Minimum zu reduzieren. Aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes muss dafür ein Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde gezahlt werden. Die gemeinsame Aktion richtet sich gegen Zeitarbeitsunternehmen, die nicht bereit sind, diese Untergrenze einzuhalten. Als generelle Kritik an der Zeitarbeitsbranche wollen die Gewerkschaften ihren Vorstoß nicht verstanden wissen. Rittermeier: "Eine Gesellschaft ohne Leiharbeit wird es in Zukunft nicht mehr geben." (Westfälische Nachrichten, 03. 02.´10).



