KONTAKT

iGZ-Bundesgeschäftsstelle
PortAL 10 | Albersloher Weg 10
48155 Münster
Tel. (02 51) 32 26 2-0
Fax (02 51) 32 26 2-100


iGZ-Hauptstadtbüro Berlin
Schumannstr. 17
10117 Berlin
Tel. (030) 280459-88
Fax: (030) 280459-90

info@ig-zeitarbeit.de

Keine schwere Jobkrise

27.11.2009

Neue Prognose der Arbeitsmarktexperten für 2010

Deutschland droht nach neuesten Prognosen von Arbeitsmarktexperten nun doch keine schwere Jobkrise im Jahr 2010. Die Arbeitslosigkeit werde in der ersten Jahreshälfte teils kräftig steigen, aber nicht wie befürchtet massiv einbrechen, sagten Volkswirte deutscher Großbanken in einer dpa-Umfrage.

Zeitarbeit in Deutschland | Unternehmen für Zeitarbeit
Nach Berechnung der Experten droht 2010 keine schwere Jobkrise.

Die Arbeitsmarktexperten korrigierten damit ihre früheren Prognosen. Bislang waren die meisten von ihnen für das Jahr 2010 von einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit ausgegangen.

Unternehmen halten an Fachkräften fest

"Die richtig große Krise wird es nicht geben", betonte Volkswirt Alexander Koch von der HypoVereinsbank. "Das wird eher ein Arbeitsmarktabschwung, wie wir ihn von früheren Rezessionen gewohnt sind", erläuterte er. Diese Einschätzung teilt auch sein Kollege Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank: "Man muss feststellen, dass Unternehmen doch stärker an ihren Beschäftigten festhalten. Das ist auch ein Reflex auf den Fachkräftemangel. Die Firmenchefs sehen Licht am Ende des Tunnels und wollen ohne Freistellungen auskommen. Das ist ein Effekt, den wir stark unterschätzt haben", sagte er. Die Großbanken rechnen für das kommende Jahr nur noch mit einer durchschnittlichen Erwerbslosigkeit zwischen 3,75 und 4,1 Millionen. Bislang gingen die meisten Banken von 4,3 bis 4,4 Millionen Jobsuchern im Jahresdurchschnitt aus.

Arbeitslosenzahl weniger gestiegen als befürchtet

Entsprechend undramatisch stellt sich die Arbeitsmarktlage rund ein Jahr nach dem Beginn der Finanzkrise dar. Nach Berechnungen der Experten ist die Zahl der Erwerbslosen im November nur um knapp 10.000 auf rund 3,33 Millionen gestiegen; dies entspricht etwa der Vorjahresentwicklung. Dies wären rund 230.000 Jobsucher mehr als vor einem Jahr. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg noch bekanntgeben. (Haufe, 27.11.09)