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Zeitarbeit: Noch keine Entspannung bei Randstad
Unternehmen verzeichnet hohe Verluste
Auf dem Markt für Zeitarbeitnehmer zeichnet sich noch keine nachhaltige Entspannung ab. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen des Personaldienstleisters Randstad Holding N.V. für das zweite Quartal sagte der Vorstandsvorsitzende Ben Noteboom: "Es ist noch verfrüht, einen beginnenden Aufschwung auszurufen."

Auch wenn es in den Vereinigten Staaten und in Europa, insbesondere in Spa-nien, jetzt Anzeichen für eine Stabilisierung gebe, gehe es in vielerlei Marktseg- menten noch bergab. Im Jahresvergleich musste Randstad, nach dem amerikanischen Marktführer Manpower international der größte Anbieter von Zeitarbeit, im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang um rund ein Drittel auf knapp 3 Milliarden Euro hinnehmen.
Nettogewinn 88 Prozent niedriger
Der Nettogewinn fiel mit 11,6 Millionen Euro sogar 88 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2008. Der Umsatz in Deutschland, für Randstad nach den Niederlanden und Frankreich der wichtigste
Markt, sank um rund 40 Prozent auf knapp 300 Millionen Euro. Für das bereits ungünstig verlaufene Geschäftsjahr 2008 hatte Randstad erstmals in seiner Geschichte auf Zahlung einer Dividende an die Aktionäre verzichtet. (NOW, Frankfurter Allgemeine Zeitung)





