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10.06.2013
Nicole Munk informierte Arbeitsvermittler
Auswirkungen der Branchenzuschläge thematisiert
Die tariflichen Neuerungen in der Zeitarbeitsbranche haben auch Auswirkungen auf die Mitarbeiter der Arbeitsagenturen. Nicole Munk, iGZ-Regionalkreisleiterin Baden, informierte darum in Esslingen rund 30 Arbeitsvermittler zum aktuellen Stand der Branchenzuschlags-Tarifverträge.

Daniela Schurr, Teamleiterin des Arbeitgeberservices der Arbeitsagentur Esslingen, war zufrieden: "Wir freuen uns sehr, vom iGZ Informationen aus erster Hand zu bekommen, um entsprechend für die vielen zu erwartenden Fragen gerüstet zu sein." Denn in ihrer täglichen Praxis kommen die Vermittler der Arbeitsagenturen häufig mit Zeitarbeitsunternehmen in Berührung. Im Jahr 2011 kamen rund 35 Prozent der ausgeschriebenen Stellen aus der Zeitarbeitsbranche.
Hintergrundinfos
Zunächst informierte Munk die Arbeitsvermittler über die allgemeine Situation der Zeitarbeitsbranche und die aktuellen rechtlichen und tariflichen Rahmenbedingungen. Anschließend erläuterte sie den Hintergrund der Equal Pay-Verhandlungen, dem das politische Ultimatum von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen vorher ging.
Schwankende Löhne
Durch die neuen Branchenzuschlags-Tarifverträge sind die Gehälter der Zeitarbeitskräfte nicht mehr statisch. Denn je nach Einsatzdauer erhalten die externen Mitarbeiter Zulagen zum Grundlohn laut iGZ-DGB-Tarifvertrag. Munk erläuterte, wie man die Mitarbeiter auf die schwankenden Löhne vorbereiten könne, wie hoch der administrative Aufwand sei und wie die Zuordnung der Einsatzunternehmen zu den einzelnen Branchen erfolge.
Zusammenarbeit
"Die Arbeitsvermittler kennen ihre Kunden, die Arbeitssuchenden, sehr gut und betreuen sie eng. Deshalb ist es immens wichtig, dass sie sich mit den neuen tariflichen Vereinbarungen auskennen und gemeinsam mit den Zeitarbeitsunternehmen entsprechend beraten und aufklären können", befand Munk.





